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Rechenzentrum der Stadt Wien im 22. nach eco Datacenter Star Audit 3.0 zertifiziert

Erstes österreichisches Rechenzentrum mit höchster Auszeichnung für Betriebssicherheit
Das neue Rechenzentrum der Stadt Wien in STAR22 auf den ehemaligen Waagner-Biro-Gründen in der Donaustadt erfüllt die höchsten Kriterien für Betriebssicherheit nach dem Datacenter Star Audit 3.0 des eco Verbands der Deutschen Internetwirtschaft. Es hat als erstes Rechenzentrum in Österreich fünf von fünf möglichen Sternen und zusätzlich den grünen Stern für Energieeffizienz erhalten, was den eigenen, hohen Qualitätsanspruch bestätigt.

Das Rechenzentrum ist Teil des Bürokomplexes STAR22, der von einer Projektgesellschaft der Wien Holding gemeinsam mit Partnerunternehmen realisiert wurde. Genutzt wird es von der MA 14, der IKT-Abteilung des Magistrats der Stadt Wien, die hier ihr Data-Center auf dem neuesten Stand der Technik mit hoher Leistung, Sicherheit und Verfügbarkeit betreibt.

Rechenzentrum der Stadt Wien nach eco Datacenter Star Audit 3.0 zertifiziert

Überschrift Rechenzentrum der Stadt Wien nach eco Datacenter Star Audit 3.0 zertifiziert
v.l.n.r.: Johann Klar (Leiter MA14), Stephan Barasits (GF RZW), Christian Altenberger (GF RZW), Rudolf Hellerschmid (MA14), Monika Graß (ECO-Verband) (c) Eva Kelety

Effizient und sicher

Die Bündelung der Kräfte, Ressourcen und Infrastruktur an einem zentralen Standort bringt viele Vorteile: Durch die Auflösung kleinerer, ökonomisch und ökologisch unrentabler Rechenzentren reduziert sich der Aufwand für Betreuung und Wartung. Die Rechner lassen sich besser schützen und weitaus wirksamer kühlen. Das spart Energie, auch dank des Einsatzes besonders innovativer Konzepte und Technologien. So wird etwa die Klimaanlage nicht nur mit Strom kühlen, wie früher üblich, sondern auch die Außenluft nutzen; in der kalten Jahreszeit lässt sich damit nochmals eine Menge Energie sparen. Um nicht wertvolles Trinkwasser zu verdampfen, verwendet die Klimaanlage lokales Grundwasser. Der schonende Umgang mit Ressourcen stand bereits am Beginn der Planungen des neuen Rechenzentrums im Fokus.

Die hochverfügbare Anlage erreicht eine noch höhere Ausfallssicherheit als bisher. Alle Kabel und Rohre sind doppelt angelegt, sodass ein Leitungsschaden den Betrieb nicht stören kann. Die Lage in Stadlau hat es außerdem ermöglicht, das Rechenzentrum gegen Stromausfälle optimal abzusichern. Zwei Dieselgeneratoren, jeder sechs Tonnen schwer, gespeist aus einem Öltank mit 60.000 Litern, können 72 Stunden lang Strom liefern – was im innerstädtischen Bereich undenkbar wäre.

Umgesetzt wurde das Projekt von der speziell zu diesem Zweck gegründeten „Rechenzentrum der Stadt Wien GmbH“, einem Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE Wiener Standortentwicklung. Das neue Rechenzentrum verfügt über die notwendigen Kapazitäten für die kommenden 20 bis 30 Jahren und kann bei laufendem Betrieb mit den Entwicklungen auf dem IT-Sektor mitwachsen.

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