Boxtraining in der Volksschule Prandaugasse

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Nov 102020
 

Marcos Nader, österreichischer Profiboxer im Mittelgewicht, zu Gast in der Volksschule Prandaugasse.

Die Kinder der Volksschule Prandaugasse erlebten am 17.9.2020 einen ganz besonderen Schulvormittag. Zu Gast war nämlich der österreichische Profiboxer Marcos Nader. Mit seinem Team zeigte er den Schülerinnen und Schülern einige Techniken und gewährte ihnen mit einem kleinen Schnuppertraining einen Einblick in die Welt des Boxsportes. So richtig auspowern konnten sich die Mädchen und Jungen aller Altersgruppen und Schulstufen natürlich auch beim Kennenlernen von Schrittabfolgen bei der Beinarbeit und Schlagtechniken.

Die Begeisterung der Kinder dabei war enorm. Mit großer Konzentration versuchten sie die

Koordinationsübungen mitzumachen. Dies war selbst für die Lehrkräfte nicht einfach.

Um das weiter zu verfeinern, wird ab dem 2. Semester ein Boxtraining in der VS Prandaugasse angeboten.

Text und Fotos (c) Frau Katherina Schnabl und VD. Mag. Regina Neumaier.

Spatenstich für Event-Location der Extraklasse in aspern Seestadt

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Nov 092020
 

Mit ARIANA eröffnet im November 2021 die smarteste Location Wiens.

Ab Herbst 2021 verfügt aspern Seestadt mit ARIANA über eine Veranstaltungslocation der Sonderklasse, deren Architektur und Technik in Wien neue Standards setzen wird. In unmittelbarer Nähe zur U2-Station Seestadt bietet ARIANA insgesamt sechs individuell kombinierbare Eventflächen für Tagungen, Kongresse, Messen, Firmenevents oder private Feiern. Auf Wunsch serviciert das erfahrene Eventteam des ARIANA Location-Management Mieter und Veranstalter – von der Konzeption bis zur Umsetzung. Der Verwirklichung jeder noch so ausgefallenen Veranstaltungsidee steht in der Seestadt also zukünftig nichts mehr im Wege.

Die Veranstaltungsräume auf insgesamt 1.300 m² eignen sich je nach Anlass für Veranstaltungen von 100 bis zu 500 Besucher. Die exklusive VIP-Lounge wird für Meetings schon ab 10 Personen nutzbar sein und im Rahmen von Großveranstaltungen finden auf der Gesamtfläche inklusive Freiflächen von über 2.000 m² auch deutlich mehr Besucher Platz.

Spatenstich für ARIANA in aspern Seestadt, v.l.n.r.: Heinrich Kugler (Wien 3420 AG), Gerhard Schuster (Wien 3420 AG), Christian Timmermann (WKO Donaustadt), Andrea Czernin (ARIANA Event GmbH), Ernst Nevrivy (Bezirksvorsteher Donaustadt), Eva Ander und Zaki Ander (ARIANA Event GmbH), Najeeb Ander, Armin Daneshgar (Architekt), Karl Schoof (Architekt) © foto@klausranger.at
Die neue Veranstaltungslocation ARIANA in aspern Seestadt wird planmäßig im Herbst 2021 in Betrieb gehen. © Daneshgar_architects / Ariana Event GmbH

„Raum. Mensch. Vision. Für uns drei Worte mit einer tiefen Bedeutung. Wir hatten die Vision, Raum zu schaffen für Menschen. Eine moderne Begegnungszone im modernsten Stadtteil Wiens. Welcher Zeitpunkt könnte besser sein als jetzt, um positiv und voll Optimismus in die Zukunft zu schauen“, beschreibt Andrea Czernin das Projekt der ARIANA Event GmbH, die sie gemeinsam mit Zaki Ander ins Leben gerufen hat.

So sieht das auch Heinrich Kugler, Vorstand der Seestädter Entwicklungsgesellschaft Wien 3420 aspern Development AG: „Wir sind nicht nur vom spannenden, mit Herzblut und gleichzeitig hochprofessionell entwickelten Projekt überzeugt, sondern auch, dass das selbstbewusste Signal der Bauherren mehr als berechtigt ist. Mit ARIANA wird vor allem der Business-Standort Seestadt mehr denn je aufzeigen und sein Potenzial ausspielen.“

Auf die Eröffnung von ARIANA freut sich auch schon der Donaustädter Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy: „Mit der Eventhalle erhält die Seestadt eine attraktive Veranstaltungslocation, welche durch die Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten auch für die gesamte Donaustadt von Bedeutung ist.“

Perfekte Eventarchitektur und das „Leaf of Life“ als verbindendes Element
Mit Armin Daneshgar holten die Bauherren im Zuge eines geladenen Wettbewerbs einen Planer an Bord, dessen lichtdurchflutete Architektur sowie die großzügigen, überwiegend wettergeschützten Außenflächen ARIANA die optimale Atmosphäre für jeden Anlass verleihen.

„Das prägnante Fassadenelement soll sich schützend wie ein Blatt über die Baukörper legen und mit der sich abzeichnenden, verwinkelten Tragkonstruktion an die Adern eines Blattes erinnern.

Das ‚Blatt des Lebens‘ oder ‚Leaf of Life‘ wird zu einer Hülle und überdacht einen großzügig gestalteten Schwellenbereich zwischen Innen- und Außenraum, der auch durch ein bewusstes Zurücksetzen der Lobby-Fassade geschaffen wird. Es ergibt sich eine Verzahnung und Vermischung zwischen den Bewohnern der Seestadt sowie den Besuchern der Veranstaltungshalle“, beschreibt Daneshgar seine Vision.

Andrea Czernin und Zaki Ander (ARIANA Event GmbH) © foto@klausranger.at

Smart + safe: Auf dem letzten Stand der Technik
Unterstützt wurde das gesamte Planungsteam von Anfang an auch von renommierten Event-Managern und -Technikern, um den besonderen Anforderungen bei Veranstaltungen in jeder Hinsicht gerecht zu werden.

Damit ARIANA mit einer technischen Ausstattung und Infrastruktur glänzt, die in dieser Form bislang in Österreich unerreicht ist, wurde im Zuge der Planung mit Besonderheiten vorgesorgt. Von der Lichttechnik mit Echtzeitsteuerung und vollflächiger Bespielung bei sieben Metern Raumhöhe über die Beschallung mit bester vom Tontechnikteam der Wiener Sängerknaben entwickelter Akustik und perfekter Schalldämmung bis zum feinfühlig steuerbaren Raumklima: kein Detail wurde vergessen.

Hohen Stellenwert hat auch das Thema Sicherheit. So werden die großzügig geplanten und flexiblen Veranstaltungsräume natürlich auch die Einhaltung der neuesten Hygienestandards ermöglichen. Die sichere Planbarkeit der Besucherströme wurde genauso berücksichtigt wie der durch CoVid gesteigerte Platzbedarf in allen Nebenräumen. Für gesunde Luft sorgt in den Innenbereichen ein hochmodernes und leistungsstarkes Belüftungssystem mit Spezialfiltern.

„Wir wollten mit ARIANA eine smarte Location schaffen, die Veranstaltern absolut jede Möglichkeit und jeden Komfort bietet und bei aller Funktionalität auch durch Schönheit besticht“, so die beiden Inhaber Andrea Czernin und Zaki Ander, die mit ihrem Angebot bereits die Vorweihnachtszeit 2021 in der Seestadt zur Event-Zeit der Superlative machen möchten.

Vereinbarkeitsforum 2020 – Kooperation zur optimalen Vereinbarkeit in aspern Seestadt

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Nov 072020
 

Was braucht es, um die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Privatleben zukünftig zu einem besonderen Asset von aspern Seestadt zu machen? Dieser Frage gingen insgesamt 33 BewohnerInnen, ArbeitnehmerInnen, UnternehmerInnen und VertreterInnen von in der Seestadt tätigen Institutionen gemeinsam mit dem Stadtteilmanagement Seestadt aspern nach. Beim Vereinbarkeitsforum am 4. November wurden im digitalen Rahmen Ideen und Lösungswege für die Zukunft herausgearbeitet – und konkrete Projektideen entwickelt, die 2021 und in den darauffolgenden Jahren maßgeblich in die unternehmensfokussierte Arbeit des Stadtteilmanagements einfließen werden.

Ziel des Vereinbarkeitsforums war es, neue Optionen dahingehend zu finden, wie Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Privatleben, bzw. die Work-Life-Balance in aspern Seestadt zukünftig noch besser gelingen kann. Es galt über den Tellerrand hinaus zu blicken, auf Bestehendem aufzubauen oder Neues zu entwickeln.

“Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Privatleben ist immer davon geprägt, dass es zeitweilige Disbalancen gibt, entweder steht die Arbeit im Fokus oder die Familie. Es braucht jedoch eine gewisse Balance, um gesund zu bleiben. Dabei spielen der Haushalt, der/die ArbeitgeberIn und das gesellschaftliche Umfeld eine wesentliche Rolle. Die Seestadt ist dafür ein ausgezeichneter Nährboden. Mit Weltoffenheit und Nachbarschaft sind schon wichtige Nährstoffe vorhanden. Es gilt nun die Felder zu bestellen und sie mit Leben zu erfüllen“, so Claudia Glawischnig, Mitarbeiterin den Stadtteilmanagement Seestadt aspern und Organisatorin des Vereinbarkeitsforums.

Privates und Arbeit in Balance

Im Vorfeld zum Vereinbarkeitsforum führte das Stadtteilmanagement eine Online-Umfrage durch. Diese zeigte, dass die BewohnerInnen sowie ArbeitnehmerInnen und –geberInnen in aspern Seestadt folgende Bereiche als ausschlaggebend für optimale Vereinbarkeit sehen: Kinderbetreuung, Neues Arbeiten, Unternehmen und Mobilität. Daraus resultierten die sogenannten Denkwerkstätten des Vereinbarkeitsforums. Gestaltet wurden sie als digitale Räume, in denen alle Interessierten mit ExpertInnen nach neuen Optionen und Lösungswegen suchten. Die Resultate sind erste Schritte und Grundbausteine – für gemeinsame, weiterführende Projekte und Entwicklungen, damit aspern Seestadt seinem Anspruch als attraktiver Standort für Leben und Arbeiten noch besser gerecht werden kann.

Auf Bestehendem aufbauen, Neues entwickeln

In den 30-minütigen Diskussionsrunden wurden die Themenschwerpunkte diskutiert. Die jeweils moderierenden ExpertInnen lieferten fachliche Inputs aus ihrer langjährigen Berufspraxis (weitere Informationen zu den Inputs folgen kommende Woche auf meine.seestadt.info), Problemfelder wurden herausgearbeitet und Lösungsansätze gesucht. Die Resultate sind Grundbausteine für die, in den kommenden Jahren folgenden Stadtteilmanagement-Projekte im Bereich Unternehmensarbeit in aspern Seestadt:

Vereinbarkeit & Kinderbetreuung (Moderation: Manuela Schalek, Initiative der Notfallmamas)

Im Fokus der flexiblen Kinderbetreuung stand unter anderem die Frage: Was tun, wenn die Kinder krank sind, man abends Termine hat oder Homeoffice ansteht. Es wurde der Wunsch laut, eine Option außerhalb der professionellen Betreuungsstrukturen zu finden – wodurch eine konkrete Projektidee für die Zukunft entstand: Eine Koordinationsstelle für ehrenamtliche KinderbetreuerInnen und Eltern, die Unterstützung benötigen in aspern Seestadt. Die TeilnehmerInnen der Denkwerkstätte werden diese Idee gemeinsam mit dem Stadtteilmanagement weiterverfolgen und ausbauen.

Vereinbarkeit & Neues Arbeiten (Moderation: Manuela Vollmann, Geschäftsführerin des ABZ* AUSTRIA)

Es stand die Frage im Raum, wie es in der Seestadt gelingen könnte, mobiles und flexibles Arbeiten so zu realisieren, dass die BewohnerInnen der Seestadt genug Raum und Zeit für Familie haben. Es zeigte sich ein starker Wunsch nach einer Balance zwischen den analogen sowie digitalen Welten und Informations- sowie Vernetzungsmöglichkeiten im Stadtteil. Man nahm den Wunsch nach Impulsen und Unterstützung für den Wissenstransfer innerhalb der Gemeinschaft wahr – angefangen bei einer Liste sicherer Online-Tools, über Austausch hinsichtlich geeigneter Hardware-Ausstattung, bis hin zu einer Ideensammlung für maßgeschneiderte Lehrinhalte an der neuen VHS in der Seestadt.

Vereinbarkeit & Unternehmen (Moderation: Martina Genser-Medlitsch vom Hilfswerk Österreich)

UnternehmerInnen sind meist gefordert, ihre eigenen Bedürfnisse hintanzustellen damit MitarbeiterInnen Familie, Beruf und Privatleben gut vereinbaren können. Umso wichtiger ist es, dass auch die Chefs und Chefinnen der Seestadt in Balance bleiben. Es geht u.a. darum die eigene Fürsorgepflicht zu wahren, als UnternehmerIn selbst, aber auch als ChefIn gegenüber den MitarbeiterInnen. Außerdem gibt es schon einige Angebote in der Seestadt, die darauf abzielen, dass Work-Life-Balance gelingen kann (diverse Sport- und Entspannungsangebote). Diesen Aspekt will das Stadtteilmanagement zusammen mit den Seestädter UnternehmerInnen nun auch für kleine Unternehmen genauer unter die Lupe nehmen, denn gesund zu bleiben und ein vereinbarkeitsorientiertes Leben zu führen, ist auch für UnternehmerInnen essentiell.

Vereinbarkeit & Mobilität (Moderation: Lukas Lang, Wien 3420 AG; Marlene Wagner, aspern.mobil LAB)

aspern Seestadt ist die Stadt der kurzen Wege. Der Austausch zeigte, wieviel zur Mobilität in der Seestadt schon von der öffentlichen Hand und der Wien 3420 AG für eine stetige Verbesserung des Angebots getan wird. In der Denkwerkstatt wurde darüber nachgedacht, was die SeestädterInnen tun können, um ihre persönliche Mobilität weiter zu verbessern.

Es ist ein zukunftsweisendes Zeichen, dass hier Menschen in der Seestadt und ExpertInnen gemeinsam innovative oder bestehende Ideen angedacht haben, um diese in 2021 und den folgenden Jahren gewinnbringend zu verfolgen.

Personen, die daran interessiert sind, sich in die weiteren Entwicklungen einzubringen und Angebote aktiv mitzugestalten, sind herzlich willkommen und können sich gerne per E-Mail an fragen@meine.seestadt.info wenden. Weitere Termine und Veranstaltungen werden auf meine.seestadt.info bekanntgegeben.

 Digital wurden Ideen und Lösungswege für eine bessere Nachbarschaft in aspern Seestadt gesucht
© Stadtteilmanagement Seestadt aspern

Mit gelingender Vereinbarkeit zu mehr Zeit für Familie und Privatleben 
© Luiza Puiu

Gaal: Erfolgreiche IBA_Wien-Zwischenpräsentation „Wie wohnen wir morgen?“

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Nov 032020
 

Mehr als 6.300 WienerInnen nutzten die Programmangebote von 8.9. bis 22.10.

Die Internationale Bauausstellung, IBA_Wien 2022, hat es sich zur Aufgabe gemacht, neuartige und innovative Projekte und Entwicklungen sichtbar zu machen, die geeignet sind, das soziale Wohnen in Wien an immer neue Anforderungen anzupassen und zukunftsfit zu machen. Bis zum Jahr 2022 sollen diese Projekte fertig gebaut sein, die Ausstellung „Wie wohnen wir morgen?“ hat bereits jetzt im Rahmen einer Zwischenpräsentation Einblicke in diese Bauvorhaben gegeben.

Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal, Präsidentin der IBA_Wien:

„Trotz coronabedingter Einschränkungen hat die große Beteiligung der Wienerinnen und Wiener an Ausstellung und Programm der IBA_Wien  gezeigt, wie wichtig für die Menschen das Thema Wohnen ist. Ich freue sehr darüber und verstehe das als eine neuerliche Bestätigung für uns, weiterhin mit aller Kraft an leistbaren, langfristig gesicherten und ökologisch nachhaltigen Wohn- und Lebensangeboten für die Wiener Bevölkerung zu arbeiten.“ 

Obwohl die siebenwöchige Laufzeit der IBA_Wien-Zwischenpräsentation in den beginnenden Herbst und damit in eine Zeit ansteigender Corona-Infektionszahlen gefallen ist, nutzten mehr als 6.300 WienerInnen die zahlreichen Angebote, die rund um die Ausstellung ergänzend geboten wurden.

Mehr als 500 Interessierte haben die Einladung angenommen, unabhängig von jeder Witterung an einer der zahlreichen Baustellenführungen und Grätzelspaziergänge teilzunehmen, und weitere 2.700 Personen verfolgten die wegen Corona stark eingeschränkten Veranstaltungen der IBA_Wien online vor den Bildschirmen.


IBA_Wien-Gebiet in der Seestadt: das Viertel ,Am Seebogen“ wird eine enge Verbindung zwischen Wohnen und Arbeiten bieten. Stadträtin Kathrin Gaal, IBA_Wien-Initiator Bürgermeister Michael Ludwig und IBA_Wien-Koordinator Kurt Hofstetter, Credit: Schedl
Starker Ausstellungskatalog: im Rahmen der IBA_Wien können 2022 mehr als 100 zukunftsweisende Wohnprojekte in der ganzen Stadt besichtigt werden.
Credit: Schedl

Bei der Internationalen Bauausstellung Wien wird auch auf die Beteiligung junger Menschen gesetzt. Zahlreiche SchülerInnen besuchten die IBA_Wien-Ausstellung und informierten sich über die Ideen und Pläne für das soziale Wohnen der Zukunft. Im Bild: StRin Gaal, Bildungsdirektor Himmer und StR Czernohorszky mit SchülerInnen vor dem Modell des künftigen Stadtviertels Berresgasse.Credit: PID/Votava
 

Synergie mit „25 Jahre Bauträgerwettbewerb“

Die zeitgleich mit der IBA_Wien und in einer räumlichen Verbindung gezeigte Ausstellung des wohnfonds_wien zum 25-jährigen Jubiläum des Bauträgerwettbewerbs hat dazu beigetragen, dass insgesamt über 3.100 WienerInnen alleine die Ausstellungen besucht haben.

Als Ort dafür wurde das „WEST“ gewählt, wie sich der Ort der Zwischennutzung im ehemaligen Sophienspital in Wien Neubau bezeichnet. Der wohnfonds_wien hat auch für dieses Areal einen Bauträgerwettbewerb ausgeschrieben, dessen Ergebnis natürlich ebenfalls in der Ausstellung präsentiert wurde.

Die Tatsache, dass an diesem besonderen Standort sozialer und geförderter Wohnbau zu leistbaren und langfristig stabilen Bedingungen errichtet werden wird, ist Sinnbild für die IBA_Wien und steht damit ganz in der Tradition des Wiener sozialen Wohnbaus, der weltweit als Vorbild gilt.

Beim Wohnen geht es um weit mehr als um die Wohnung selbst

Die von MVD Austria gestaltete Ausstellung der IBA_Wien hat sich an den räumlichen Gegebenheiten des ehemaligen Sophienspitals orientiert und in insgesamt 13 Räumen und in den Gängen die beeindruckende Vielfalt des Wiener sozialen Wohnbaus erfassbar gemacht. Zahlreiche BesucherInnen waren davon beeindruckt, zu wie vielen Themen sich die beteiligten AkteurInnen Gedanken machen und an wie vielen Schnittstellen gleichzeitig und mit viel Verantwortung gearbeitet wird, um möglichst hochwertige Angebote für die Wiener Bevölkerung zu erzielen.

Bei der Vermittlung wurde sehr viel Wert daraufgelegt, dass es beim Wohnen nicht alleine um die Wohnung selbst oder um den Wohnbau geht, sondern dass zum Wohnen das Umfeld dazugehört: v.a. Arbeiten, Einkaufen, Bildung, Verkehr.

Junges Wohnen – mehr als ein Schlagwort

Dass auch die Jüngsten von der Auseinandersetzung mit dem Thema Wohnen durchaus angetan waren, haben u.a. die LEGO-Workshops gezeigt, die in Zusammenarbeit mit dem Architekturzentrum Wien veranstaltet worden sind. Doch auch die begeisterte Beteiligung zahlreicher Schulklassen, geleitet vom Verein Wanderklasse, und die Zusammenarbeit mit dem Camillo Sitte Bautechnikum haben für frischen Wind gesorgt – geht es doch bei der Zukunft des sozialen Wohnens in besonderem Maße um junge Menschen, die sich sehr ernsthaft und klug mit den großen Fragen unserer Zeit auseinandersetzen.

Eine gute Wohnung fällt nicht vom Himmel

Die große Vielfalt der im Rahmen der IBA_Wien präsentierten Projekte ist nur durch eine Vielzahl an ProjektpartnerInnen möglich, die sich v.a. aus den Bereichen der Bauträgerschaft, aus Architektur, Landschaftsarchitektur und Soziologie sowie der städtischen Verwaltung, Universitäten, Serviceeinrichtungen und NGOs zusammensetzen. Insgesamt wirken bei der IBA_Wien mehr als 300 Partnerorganisationen mit.

Das „I“ der IBA

Die Internationalität jeder IBA bedeutet, dass sowohl der Prozess als auch die Ergebnisse davon im internationalen Austausch stattfinden. Davon profitieren alle Beteiligten, weshalb es auch im Rahmen der IBA_Wien einige besondere Kooperationen gibt, beispielsweise mit der Stadt Vancouver. So wird Vancouver ein „Wien-Haus“ errichten und orientiert sich bei der Neugründung sozialer Wohnbaueinrichtungen an Wien, während Wien sich mit dem „Vancouver-Haus“ dem Thema Holzbau und erneuerbare Energieversorgung im geförderten Wohnbau widmet. Oder mit einem Kreis von Korrespondenzstädten wie Berlin, Köln, München, Dublin, Barcelona und Stuttgart, die gemeinsam verschiedene Lösungen zum Thema „soziales Wohnen in Europa“ ausarbeiten und 2022 präsentieren werden.

Kurt Hofstetter, Koordinator der IBA_Wien:

„Nach der Zwischenpräsentation wird nun der Schwerpunkt im kommenden Jahr 2021 vor allem darauf liegen, die im Bau befindlichen Projekte bei der Qualitätssicherung zu begleiten und dabei zu unterstützen, die angestrebten Qualitätsziele auch tatsächlich zu erreichen. Im Jahr 2022 werden die Ergebnisse daraus schließlich der interessierten Öffentlichkeit präsentiert werden – durch zahlreiche Besichtigungen vor Ort, durch begleitende Veranstaltungen und natürlich wieder durch eine aktuelle Ausstellung.“ Weitere Informationen zur IBA_Wien finden Sie auf: www.iba-wien.at

Nachbarschaftswoche Berresgasse: Mitmachen und den Stadtteil (neu) kennenlernen!

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Okt 132020
 

Das Stadtteilmanagement Berresgasse der Gebietsbetreuung Stadterneuerung bietet von 27. bis
30. Oktober 2020 ein geballtes Info- und Mitmachprogramm für AnrainerInnen und Interessierte.
Die Nachbarschaftswoche Berresgasse gibt Einblick in die Stadtteilentwicklung und bietet Gelegenheit, das Gebiet zu entdecken. Auf der Fläche nördlich der Berresgasse, gleich neben dem Badeteich Hirschstetten, entsteht ein neues Stadtviertel mit Büros, Geschäften, Freizeiteinrichtungen, Schule und Kindergarten. Rund 3.000 geförderte und gut leistbare Wohnungen werden errichtet, darunter ein Gemeindebau NEU mit 229 Wohnungen.

Kostenloses Programm:

Dienstag, 27.10. 14-15:30 Uhr
Mit wilden Pflanzen g’sund durch den Winter

Eine Wildkräuterexpertin führt zum Badeteich Hirschstetten, wo auch im Herbst essbare Wildpflanzen entdeckt werden wollen.
Ort: Babybucht am Badeteich Hirschstetten (Spargelfeldstraße/ Bibernellweg), 1220 Wien

Dienstag, 27.10. 16-19 Uhr
Willkommen in der Berresgasse! 
Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy eröffnet gemeinsam mit dem Team des GB*Stadtteilmanagements Berresgasse die Nachbarschaftswoche. Eine neue Ausstellung zeigt “Geschichten des Ankommens” aus dem Stadtteil.
Ort:
GB*Stadtteilmanagement Berresgasse, Ziegelhofstraße 36/12/7R (Ladenzeile Berresgasse), 1220 Wien

Mittwoch, 28.10. 13-17 Uhr
Die GrätzlGenossenschaft ist auf den Hund gekommen!

Die GrätzlGenossenschaft, eine Initiative aus dem neuen Stadtteil, veranstaltet gemeinsam mit der „Foto Melange“ ein Hunde-Fotoshooting. Außerdem bietet die Hundetrainerin Sabine Koch-Bischof von „Hunde verstehen – Gewaltfreies Hundetraining“ Rat und Tat, Tipps und Tricks an.
Ort: Leinenpflichtiger Bereich am Süd-Ost-Ufer des Badeteich Hirschstettens, 1220 Wien

Donnerstag, 29.10. 15-17 Uhr
Machen Sie Ihr Radl winterfit!
Bei heißem Tee und Maroni gibt es eine kostenlose DIY-Fahrradwerkstatt. MechanikerInnen zeigen, wie man Drahtesel wieder auf Vordermann bringt.
Ort: GB*Stadtteilmanagement Berresgasse, Ziegelhofstraße 36/12/7R (Ladenzeile Berresgasse), 1220 Wien

Freitag, 30.10. 14:30-17 Uhr
Grünzug-Führung

Spannende Entdeckungen entlang der neuen Hügellandschaft garantiert: Der letzte Tag der Nachbarschaftswoche führt mit ExpertInnen zum neuen Erholungsgebiet, das aus dem Aushubmaterial im Norden des Projektgebiets geschaffen wurde.
Ort: Treffpunkt beim GB*Stadtteilmanagement Berresgasse, Ziegelhofstraße 36/12/7R (Ladenzeile Berresgasse), 1220 Wien

Alle Angebote im Detail: www.stadtteilmanagement.wien/veranstaltungen/

Anmeldung erforderlich: nord@gbstern.at oder unter T: 01 270 60 43

Es wird selbstverständlich darauf geachtet, dass alle geltenden COVID-19 Maßnahmen und Bestimmungen eingehalten werden.

Badeteich Hirschstetten (c) GB
Stadtentwicklungsgebiet Berresgasse (c) GB

Auf gute Nachbarschaft!

Gute Nachbarschaft ist ein Ort, wo wir uns zu Hause fühlen und füreinander einstehen. Auf gute Nachbarinnen und Nachbarn können wir uns verlassen. Ein Gespräch vor der Haustüre, ein offenes Ohr, eine helfende Hand – Nachbarschaften schaffen Zugehörigkeit, verbinden und eine gute Nachbarschaft wird auch gemeinsam aktiv!

„In Wiens Stadtentwicklungsgebieten schaffen wir nicht nur leistbaren Wohnraum für die wachsende Bevölkerung, sondern die Grundlagen für lebenswerte Stadtteile mit funktionierenden Nachbarschaften. Das ist uns besonders wichtig! Die neu entstehenden Angebote und zusätzliche Infrastruktur bringen mehr Lebensqualität für alle, für neue Bewohnerinnen und Bewohner und für alle, die in angrenzenden Stadtvierteln wohnen. Dazu gibt’s die Stadtteilmanagements von Gebietsbetreuungen Stadterneuerung und Seestadt aspern – und ihr vielfältiges Angebot vor Ort. Gemeinsam schauen wir darauf, dass die AnrainerInnen und zukünftigen BewohnerInnen stets über alle Veränderungen informiert sind, setzten Impulse für ein gutes Miteinander und motivieren die Menschen, ihre Wohnumgebung mitzugestalten. So entsteht eine starke Nachbarschaft, die füreinander einsteht und mitgestaltet“, betont Frauen- und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal.

Veränderungen begleiten, Nachbarschaft stärken

In Stadtentwicklungsgebieten, in denen mehr als 1.000 Wohneinheiten gebaut werden, sind die Gebietsbetreuungen Stadterneuerung mit einem Stadtteilmanagement aktiv.

Die GB*Stadtteilmanagements schaffen Treffpunkte vor Ort – für neu zuziehende und bereits hier wohnende Menschen. Denn wie heißt es so schön: „Durchs Reden kommen d‘Leut zam“. Manchmal braucht es einen kleinen Anstoß von außen, um den ersten Schritt zu machen. Ein Fest unter NachbarInnen zum Beispiel, oder noch besser, gleich eine ganz Nachbarschaftswoche!

Das GB*Stadtteilmanagement bringt nicht nur NachbarInnen zusammen, die GB*-ExpertInnen informieren auch über Veränderungen und aktuelle Entwicklungen und vernetzen lokale AkteurInnen, Institutionen und Politik. In unterschiedlichen Formaten können BewohnerInnen mit Fachleuten und Verantwortlichen unterschiedlicher Bereiche zu Planungsstand, Verkehr und Mobilität, zu Bildung, Freiraum und Initiativen im Stadtteil uvm. diskutieren und Fragen stellen.

Ein neues Quartier für die Donaustadt

Die Donaustadt ist der am schnellsten wachsende Bezirk Wiens. Ein Entwicklungsschwerpunkt liegt auf der Fläche nördlich der Berresgasse. Unweit der U2 und der Straßenbahn-Linie 26 entsteht hier auf 19 Hektar ein neues Stadtviertel zwischen den Ortskernen von Hirschstetten und Breitenlee. Im März 2020 startete der Bau des ersten Projektes. Insgesamt werden circa 3.000 Wohnungen errichtet, die Anfang 2019 im Zuge eines Bauträgerwettbewerbs des wohnfonds_wien ausgewählt wurden, Darunter befinden sich rund 870 SMART-Wohnungen mit Superförderung und rund 230 eigenmittelfreie Gemeindewohnungen NEU. Weiters entsteht ein vielfältiger Nutzungsmix aus guter Nahversorgung mit Geschäften des täglichen Bedarfs, Büros, Freizeiteinrichtungen, Schule, Kindergarten und Freiräumen mit hoher Aufenthaltsqualität. Diese schaffen neue Angebote – auch für die bestehende Nachbarschaft!