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Copa Cagrindi … der Anfang vom Ende?

Die Copa Cagrindi, den Ausdruck prägte das Donauecho (der direkte Vorgänger des Donaustadtechos) schon in Zeiten, als die Copa noch der Liebling der Politik war. Unsere Berichte fanden bei BV Scheed gehör und er setzte erste konkrete Schritte zur „Entmüllung“ der Grindmeile.
Legendär sind die Facebookeinträge eines unserer Redakteure, der jeden Tag auf seinem Weg zur U-Bahnstation an der Copa Cagrindi vorbei über einen immer wiederkehrenden Müllsack postete.

Wie kompliziert der Sachverhalt tatsächlich ist, geben die Medienberichte wieder.
Verworrene Mietverträge, ständig wechselnde  Sub-Pächter, LandespolitikerInnen, die auf die Zusagen des Pächters zählten, aber immer wieder enttäuscht wurden.
Wiederkehrend höre ich im privaten Kreis den Vorwurf der Korruption, der Schiebung und der Begünstigung dieser seltsamen Machenschaften. Beweise gibt es keine, aber viele böse Gerüchte.

Ein Lied können die seit nun fast seit einem Jahrzehnt über fallweise Lärmbelästigungen klagenden MieterInnen singen.
Ja es gibt hier ein Phönomen, einfach zu erklärend und scheinbar schwer zu verstehen.
Der allgegenwärtige Donaucity Wind „verträgt“ den Lärm.
In der Praxis bedeutet das für Mieter A extreme Lärmbelästigung, Mieter B wenige 20 Meter weiter hört nahezu nichts.
Der Wind verträgt den Lärm. Schwer bis gar nicht nachvollziehbar, aber Tatsache.

Der zeitliche Zusammenhang zwischen Megaturmbau und Copa Cagrindibeanstandung ist mehr als seltsam.
Jedem Anrainer, jeder Anrainerin ist der der Grindpatzen schon lang bekannt und teilweise ein Dorn im Auge.
Doch die Landespoltik scheint endlich erwacht und setzt Taten.
Ob da der Druck des Mamons größer war als der Druck der Straße?

Was wir BügerInnen scheinbar nicht zustande gebracht haben, geschieht nun auf Druck von Bankern, Bauherren und potentiellen Eigentümern?
Ob das so stimmt?  Was steckt dahinter?

Ja, es ist einer der theoretisch schönsten Plätze Wiens: bei Sonnenschein auf der Copa sitzen, Pizza, griechischen Salat und co essen.
Theoretisch.
Die Pläne für die „Nachnutzung“ nach Copa Cagrinde sind beinahe genauso erschreckend, wie der jetzige Zustand:
Eine Betonwüste der Extraklasse.
Ja Copa ist Grindi, ABER es gibt da doch einen kleinen feinen Grünstreifen, bisserl Wiese und Hügel, Bäume.

Wer da jeden Tag auf dem Weg zur U-Bahn vorbeigeht wird es schätzen: ein bisserl Grün im Donaucitybetonbunker.

Wir werden sehen…

Ar.Ar.

Links zur aktuellen Berichterstattung:

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Copa-Cagrana-Wien-Behoerden-raeumen-auf/28150798

http://www.wien-heute.at/p-55781.php

http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/Copa-Cagrana-wird-abgerissen-;art931,547330

http://kurier.at/nachrichten/wien/2103318.php

http://wien.orf.at/stories/516369/

Politikerstellungnahmen:

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110518_OTS0256/vp-hoch-zu-copa-cagrana-unwuerdiges-schauspiel-rasch-beenden

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