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Wien: Große Segensfeier für saniertes Papstkreuz am 16. Juni

Fest im Donaupark u. a. mit Kardinal Schönborn, Metropolit Arsenios, Bischofsvikar Dura, Superintendent Lein und Bürgermeister Häupl

Wien (KAP) Mit einem großen Fest am kommenden Samstag wird die Sanierung und Wiedererrichtung des Papstkreuzes im Wiener Donaupark gefeiert. Kardinal Christoph Schönborn wird die Segnung des Kreuzes vornehmen und Bürgermeister Michael Häupl die Eröffnungsrede halten. „Es wird eine Feier aller Christen in Wien sein“, so Bischofsvikar P. Dariusz Schutzki in einer Aussendung der Erzdiözese Wien. Ihr Kommen haben u. a. der orthodoxe Metropolit Arsenios (Kardamakis), der Vorsitzende des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich, der rumänisch-orthodoxe Bischofsvikar Nicolae Dura, und der evangelisch-lutherische Superintendent Hansjörg Lein angekündigt. Auch werden zahlreiche Vertreter katholischer Einrichtungen und Ordensgemeinschaften erwartet.

Die 42 Meter hohe und 56 Tonnen schwere Stahlkonstruktion erinnert an den Gottesdienst, den Papst Johannes Paul II. am 11. September 1983 mit rund 250.000 Gläubigen im Donaupark gefeiert hat. Nachdem ab 13.30 Uhr aus allen Teilen Wiens Gruppen mit großen Kreuzen in den Donaupark pilgern werden, startet das Fest mit Erinnerungen an den Papstbesuch von 1983. Dabei werden u. a. Teilnehmer von damals Zeugnis ablegen.

Nach den Eröffnungsworten von Bürgermeister Häupl um 14 Uhr beginnt die eigentliche Segensfeier unter dem Motto „Unsere Hoffnung ist Jesus Christus“. Sie wird wie 1983 mit dem Te Deum beendet. Musikalisch gestalten die Feier der Chor „Gaudete“ der Polnischen Gemeinde in Wien und der Jugend- und Studentenchor „Przystan“ der Polnischen Gemeinde.

Die Worte Papst Johannes Pauls II. von 1983 hätten nichts an ihrer Aktualität verloren, erinnerte P. Schutzki. Damals hatte der Papst gesagt, dass die Kirche mit der Pastoralkonstitution „Gaudium et Spes“ des Zweiten Vatikanischen Konzils der Gesellschaft immer wieder die wesentlichen Fragen vorlegt, etwa „Was ist der Mensch?“, „Was ist der Sinn des Schmerzes, des Bösen, des Todes?“ und „Was kann der Mensch der Gesellschaft geben, was von ihr erwarten?“ Antworten darauf gebe das Evangelium: „In dieser Antwort eröffnet sich dem Menschen die Perspektive der Hoffnung“, zitierte der Bischofsvikar den Papst.

Vom Provisorium zum „Zeichen des Glaubens“

Ursprünglich nur als Provisorium gedacht, wurde das Kreuz bald zu einem „Zeichen des Glaubens“, hieß es in der Aussendung. Nachdem der Konstruktion im Laufe der Zeit der Rost zugesetzt hatte, musste es 2006 notgesichert und die Umgebung abgesperrt werden. Vorerst wurde ein Abbruch des Kreuzes überlegt. Doch als sich zahlreiche Gläubige für dessen Erhalt einsetzten, einigten sich Kardinal Schönborn und Bürgermeister Häupl schließlich auf die Generalsanierung.

Die Renovierung wurde im Dezember des Vorjahres abgeschlossen. Die Kosten von rund 200.000 Euro teilten sich Stadt und Erzdiözese, ein kleinerer Betrag kam aus eigens gesammelten Spenden eines Vereins. Nachdem sich das Kreuz auf öffentlichem Grund befindet, trägt nun die Stadt Wien die Erhaltungspflicht.

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