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Stadtrat Ludwig: Spatenstich für 1. Projekt der Wiener Wohnbauinitiative

Insgesamt 6.250 Wohnungen werden im Rahmen der Wiener Wohnbauinitiative errichtet. Heute erfolgte für das allererste Projekt „Star22“ des Bauträgers Gesiba der Baustart
Das Wohnprojekt „Star22“ mit 218 Wohnungen, einem Schwimmbad auf dem Dach und einem Kindergarten befindet sich im Projektgebiet von STAR 22 auf den ehemaligen Waagner-Biró-Gründen an der Donaustädter Stadlauer Straße/Erzherzog-Karl-Straße. „Es wird somit neben kostengünstigen, an den geförderten Wohnbau angelehnten Konditionen für die Mieterinnen und Mieter auch ein attraktives Umfeld in einem multifunktionellen neuen Stadtquartier mit Büros, Geschäften, einem Studentenheim sowie einem Pflegeheim der Caritas bieten“, erklärte Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, der heute, Montag, gemeinsam mit Gesiba-Generaldirektor Ewald Kirschner den Spatenstich für den neuen Wohnbau vornahm.****

  Mit der Wohnbauinitiative hat die Stadt Wien ein zusätzliches, den geförderten Wohnbau ergänzendes Neubauprogramm ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um eine besondere Variante des frei finanzierten Wohnbaus, die – durch günstige Darlehen der Stadt Wien – ähnlich vorteilhafte Konditionen für die MieterInnen wie der geförderte Wohnbau bietet.

21. Mai 2012 „Spatenstich mit Bagger – Star 22“

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und Gesiba-Generaldirektor Kirschner beim 1. Spatenstich für ein Projekt der Wiener Wohnbauinitiative (C) PID

  „Und das nicht nur in finanzieller, sondern auch qualitativer Hinsicht. So wurde die Vergabe der Darlehen der Stadt Wien sowohl an verpflichtende Eigenmittel- und Mietzinsobergrenzen als auch an anspruchsvolle Qualitätskriterien geknüpft. Das Projekt der Gesiba ,Star22‘ ist bereits ein Vorzeigebeispiel dafür: Durchdachte und großzügige Gemeinschaftsräume sowie ein Hausmanager nach dem Vorbild der neuen Wiener Hausbetreuer sorgen für eine gute Nachbarschaft. Vielfältige Wohnungstypologien und flexible Grundrisse gewährleisten die Anpassbarkeit der Wohnräume an veränderte Lebenssituationen. Darüber hinaus werden durch ökologische Maßnahmen auch Kostenersparnisse für die Mieterinnen und Mieter erzielt. Die Stadt Wien unterstützt das Projekt mit einem Darlehensvolumen von rund 10,8 Mio. Euro“, erläuterte Wohnbaustadtrat Ludwig.

Gesiba-Generaldirektor Kirschner betonte: „Kofinanzierung ist eines der wichtigsten Zukunftsmodelle zur Sicherung von leistbarem Wohnen. Mit ,Star22‘ beweisen wir, dass es auch im Rahmen der Wohnbauinitiative, also des frei finanzierten Wohnbaus in Kooperation mit der Stadt Wien, möglich ist, hochqualitativen und kostengünstigen Wohnraum, der die Anforderungen des Wohnens der Zukunft erfüllt, zu realisieren.“

 „Star22“ – optimales Wohnen für Familien
Die Wohnhausanlage der Gesiba (Architektur: Scheifinger & Partner/Huss Hawlik Architekten; Landschaftsplanung: Rajek & Bartosch Landschaftsarchitekten) an der Adresse Stadlauer Straße 58-60/Makebagasse 2 und gliedert sich in vier Häuser und ruhige Innenhöfe. Die einzelnen Häuser sind durch Brücken miteinander verbunden. Die Erschließung der Gebäude – sämtliche  Erschließungsbereiche sind natürlich belichtet und übersichtlich gestaltet – erfolgt  hofseitig.

In den Erdgeschoßzonen befinden sich ein 5-gruppiger Kindergarten, mehrere Geschäftslokale, Gemeinschaftsräume, das Hausbetreuungszentrum, Waschküchen mit Sichtbezug auf den Kleinkinderspielplatz sowie die Fahrradabstellräume. Alle Sanitärräume werden barrierefrei ausgeführt.

Das Wohnungsangebot umfasst 2- bis 5-Zimmerwohnungen mit Loggien, Balkonen oder Terrassen. Durch geringfügig höhere Deckenstärken und nichttragende Trennwände sind die Grundrisse flexibel gehalten – Räume können geteilt oder zusammengelegt werden und daher an veränderte Lebenssituationen angepasst werden. Die Wohnungen sind kompakt gestaltet und somit sehr gut möblierbar.

Zu den Gemeinschaftseinrichtungen zählen ein Schwimmbad am begrünten Dach mit Sauna und einer Liegefläche mit Rückzugszonen, Gemeinschaftsräume im Erdgeschoss und in den Wohngeschossen, Kinderräume sowie witterungsgeschützte Kinderspielplätze. Im Inneren der Anlage entstehen ein Garten als Kommunikationszentrum sowie überdachte, witterungsunabhängige Freiflächen vor den Gemeinschaftsräumen. Alle Freiräume, ausgenommen der Kindergartenbereich, sind allgemein zugänglich. im Dachbereich können auch Gartenbeete zugemietet werden.

Im Hausbetreuungszentrum kümmert sich ein Hausmanager um alle Belange des Wohnens und der Hausgemeinschaft.

Die Häuser werden im Niedrigenergiestandard errichtet und mit Fernwärme beheizt. Ein Chemikaliencontrolling durch das Institut für Baubiologie, kontrollierte Wohnraumlüftung mit Einzelwärmezählung bei den straßenseitigen Häusern, Netzfreischaltung auf MieterInnenwunsch, Spararmaturen, Solarthermie zur Beheizung des Schwimmbads sowie Brunnen zur Bewässerung der Außenanlagen tragen nicht nur zu einem sehr guten ökologischen Standard, sondern auch zu Kosteneinsparungen bei.

Die eingeschossige Tiefgarage verfügt über Platz für 207 Pkw-Abstellplätze und 37 Motorradabstellplätze. 360 Fahrradabstellplätze stehen in der Wohnhausanlage zur Verfügung.

Die Kosten
Der Eigenmittelbeitrag beträgt 500 Euro/m², die monatliche Miete inkl. Betriebskosten und MWSt. 7,36 Euro/m².

Infrastruktur
Das Wohnprojekt „Star22“ befindet sich in der Nähe öffentlicher Verkehrsmittel (Straßenbahn, Bus, S-Bahn) sowie zur A 23. In der unmittelbaren Umgebung gibt es Kindergärten, Schulen, Supermärkte und Banken sowie das Krankenhaus SMZ-Ost.
Die Freizeit- und Erholungsgebiete Lobau und Donauinsel sind in wenigen Minuten erreichbar.

 Service für Wohnungssuchende  
Nähere Informationen über das Wohnprojekt „Star22“ gibt es bei:

Wohnservice Wien

2., Taborstraße 1-3

Tel.: 01/24 503-25800

E-Mail: wohnberatung@wohnservice-wien.at
www.wohnservice-wien.at

Gesiba
1., Esslinggasse 8-10
Tel.: 01/53477-0
E-Mail: office@gesiba.at
www.gesiba.at

 Informationen über die geplanten Wohnprojekte mit 1.600 Wohnungen in aspern Die Seestadt Wiens, die ebenfalls im Rahmen der Wiener Wohnbauinitiative realisiert werden und für die der Baustart Anfang kommenden Jahres erfolgen wird, gibt es ebenfalls beim Wohnservice Wien.

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