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Sima: Esslinger Furt als neues Erholungsgebiet gestalterisch aufgewertet

Das Forstamt errichtete im Rahmen eines EU-Projekts Wegenetz, Themenrundgang und Spielplatz. 
 Die MA 49 – Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien hat einen Teil der Esslinger Furt in Wien-Donaustadt als Erholungsgebiet im Rahmen des EU-Projektes urbANNAtur neu ausgestaltet. 
„Mit der Errichtung eines Wegenetzes und einer zeitgemäßen und ansprechenden Gestaltung des Grünraums wurde die Esslinger Furt für Besucherinnen und Besucher seit 2012 Schritt für Schritt gestalterisch aufgewertet. Damit soll den Wienerinnen und Wienern schon im Vorfeld des Nationalparks Donau-Auen ein attraktiver Erholungs- und Grünraum geboten werden. Die Kosten für die Umgestaltung werden zu 85 Prozent von der EU getragen, das Projekt ist ein schönes Beispiel für eine erfolgreiche länderübergreifende Zusammenarbeit, in diesem Fall mit der Stadt Bratislava“, so Umweltstadträtin Ulli Sima.

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Kinder am neuen Themenweg (c) MA 49 – Forstamt Wien

Neues Erholungsgebiet Esslinger Furt 

Das gesamte Gebiet der Esslinger Furt erstreckt sich über rund 14,5 Hektar. Die ausgestaltete Fläche des neuen Erholungsgebiets Esslinger Furt beträgt zirka 4,2 Hektar. „Das Projekt an der Esslinger Furt bietet den Besucherinnen und Besuchern vielfältige und interessante Angebote rund um das Thema Umweltbildung und Erholung am Rande eines Nationalparks“, so Forstdirektor Andreas Januskovecz. 

Diese neuen Angebote der MA 49 stehen den WienerInnen zur Verfügung: 

o Ein Themenweg zu Bio-Landwirtschaft mit Tafeln zu Feldfrüchten richtet sich besonders an Kinder, Familien und Schulklassen o Entlang des Themenweges verläuft ein Reit- und Radweg.
o Kinderspielplatz, gendergerecht ausgestaltet, mit Stangengestrüpp, Nestwiege und einer Drehscheibe
o Hundezone mit 3.200 m2 o Tische und Bänke, Parkfunnys (Sitzsteine) und Gabionenbänke (mit Stein und Holz befüllt)
o Auf der gesamten Fläche wurden Laub- und Wildobstbäume gepflanzt (Sommer- Winterlinde, Hainbuche, Stieleiche, Walnuss, Mehlbeere, Ulme, Wildapfel, Wildbirne, Feldahorn, Wildkirsche, Esche). Bei der Pflanzung im November 2012 halfen Kinder aus Wien und Bratislava mit. 

o Rodelhügelanlage mit 2 Hügeln 

 EU-Projekt urbANNAtur 

Naturschutzgebiete sollen beides bieten: Erholungsmöglichkeit für Menschen und Rückzugsgebiete für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Um das ökologische Gleichgewicht zwischen dem Schutz von Grünräumen und den Bedürfnissen der StadtbewohnerInnen zu wahren, geht die MA 49 im EU-Projekt urbANNAtur neue Wege. 

Im EU-Projekt urbANNAtur entwickelten ExpertInnen aus Wien und Bratislava gemeinsam Ideen, wie die Siedlungsgebiete, die nahe beim Nationalpark Donau-Auen liegen, hinsichtlich ihrer Versorgung mit Grünräumen und Erholungsmöglichkeiten so attraktiviert werden können, dass der Besucherdruck auf den Nationalpark gemindert werden kann. 

Das EU-Projekt aus dem Programm zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit SLOWAKEI-ÖSTERREICH 2007-2013 startete 2010 als Kooperation zwischen der MA 49 – Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien und den Stadtforsten in Bratislava (Mestské lesy v Bratislave). Das im November 2012 eröffnete Erholungsgebiet Krasnany in Bratislava in den kleinen Karpaten wird bereits von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Mit der Eröffnung des Themenweges, des Spielplatzes und weiterer Angebote in der Esslinger Furt ist das Projekt auch von seiten der Stadt Wien abgeschlossen, die Kosten für die Umgestaltung wurden zu je 85 Prozent von der EU getragen. 

Wien – eine Stadt mit Nationalpark 

Wien ist eine der wenigen Städte, die einen Nationalpark innerhalb ihrer Grenzen ihr Eigen nennen darf. Die Donau-Auen zwischen Wien und Bratislava sind die letzte intakte Flussauenlandschaft Mitteleuropas und Lebensraum zahlreicher gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Durch die Unterschutzstellung der Donau-Auen 1996 als Nationalpark wurde die ökologisch bedeutende Landschaft nachhaltig gesichert. Knapp ein Drittel der Nationalparkfläche wird vom Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien den Schutzrichtlinien entsprechend gepflegt und damit erhalten. Die Obere und Untere Lobau in Wien sind nicht nur aus naturschutzfachlicher Sicht von Bedeutung, sie sind auch beliebte Erholungsgebiete der Wienerinnen und Wiener. Etwa 1 Million Besucherinnen und Besucher jährlich verzeichnet der Wiener Teil des Nationalparks, Tendenz steigend. 

Weiter Infos unter: www.wald.wien.at und www.urbannatur.eu

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