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Ozon-Warndienst: Informationsschwelle in Wien überschritten

Weitere Überschreitungen möglich – Bericht vom 22. August 2011, 17.00 Uhr

Im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich sind Montag Nachmittag an den Messstellen Wien/Stephansplatz, Zentralanstalt und Lobau Ozonkonzentrationen größer als 180 Mikrogramm pro Kubikmeter als Einstundenmittelwert gemessen worden. Höchster gemessener Wert um 17.00 Uhr: 209 Mikrogramm pro Kubikmeter. Damit wurde die Informationsschwelle im Ozonüberwachungsgebiet 1 Nordostösterreich gemäß Ozongesetz überschritten. Aufgrund der meteorologischen Situation kann die Informationsschwelle in den nächsten 24 Stunden erneut überschritten werden.

Empfehlungen zu freiwilligen Verhaltensweisen

Derart erhöhte Ozonkonzentrationen können zu Reizungen der Schleimhäute und zu Atembeschwerden führen. Vorsorglich sollten gefährdete Personen – wie beispielsweise Kinder mit überempfindlichen Bronchien, Personen mit schweren Erkrankungen der Atemwege und / oder des Herzens, sowie Asthmakranke – ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, insbesondere in den Mittags- und Nachmittagsstunden, vermeiden. Der normale Aufenthalt im Freien, wie z.B. Spaziergang, Baden oder Picknick, ist auch für gefährdete Personen unbedenklich.

Aufgrund der erhöhten Ozonbelastung ersucht die Umweltschutzabteilung, auf nicht unbedingt notwendige Autofahrten zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu benützen.

Weitere Informationen über die Wiener Luftqualität: 4000/8820 – Ozonix: Computer-Tonbanddienst www.wien.at/ma22/luftgue.html

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