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Grüne Wien/Maresch: Geld für Lobauautobahn in Bildung und öffentlichen Verkehr investieren

Presseaussendung Grüne:  „Das UVP-Verfahren zur Lobauautobahn zeigt grobe Mängel. Die Gutachten in den Fachbereichen Grundwasser, Verkehr und Luftschad-stoffe sind äußerst fragwürdig. Die Asfinag konnte die Bedenken der BürgerInnen durch die Umweltverträglichkeitserklärung nicht zerstreuen“, so der Umweltsprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch. „Drei Milliarden Steuergeld für 19 Kilometer Autobahn auszugeben, ist absurd“, so Maresch weiter. Ein Steuereuro in Bildung investiert bringt langfristig dem realen BIP fast siebenmal so viel, wie ein in den Autobahnbau investierter Euro. Selbst der Ausbau der Schienen-Infrastruktur bringt im Vergleich zum Autobahnbau immer noch dreimal so viele positive Effekte. 

„Auf der einen Seite darben die Unis finanziell und es wird heftig über die Einführung von Studiengebühren gestritten. In Nieder-österreich werden Nebenbahnen eingestellt statt ausgebaut. Die Verschwendung von 3 Milliarden Euro durch den geplanten Bau der Lobauautobahn ist ein verantwortungsloser Umgang mit Steuergeld. Neben allen anderen negativen Effekten wie u.a. zusätzlicher Autoverkehr und ein Wildwuchs von Einkaufszentren auf der Grünen Wiese (wie etwa das neue, riesige Einkaufszentrum in Gerasdorf mit 4.000 Gratisparkplätzen) bringt die Lobauautobahn auch der österreichischen Volkswirtschaft kaum positive Effekte.

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Gr. Rüdiger Maresch (c) copyright-Keinrath

Ich fordere daher die österreichische Bundesregierung auf, die Planungen für das Milliardengrab Lobauautobahn unverzüglich zu stoppen und die 3 Milliarden Steuergeld für Investitionen in Bildung und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs einzusetzen“, so Maresch.

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