Ludwig/Nevrivy: Familienfreundliches Wohnen im neuen Stadtquartier

Mit STAR22 wird ein weiteres attraktives Projekt der Wiener Wohnbauinitiative an seine BewohnerInnen übergeben
Das Wohnprojekt STAR22 befindet sich im Erweiterungsgebiet des neuen Donaustädter Stadtquartiers Wohnparks Neu Stadlau. Die Errichtung der neuen Wohnhausanlage mit 218 Wohnungen, die mit flexiblen Wohnungsgrundrissen, einem Schwimmbad am Dach sowie einem Kindergarten in der Anlage besonders familienfreundliches Wohnen bietet, wurde von der Stadt Wien im Rahmen der Wiener Wohnbauinitiative gefördert.
Heute, Dienstag, übergaben Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy sowie Gesiba-Generaldirektor Ewald Kirschner STAR22 an seine BewohnerInnen.

“Durch die Wiener Wohnbauinitiative schaffen wir ergänzend zum geförderten Wohnbau ein zusätzliches, 7.400 Wohnungen umfassendes Wohnungsangebot für die Wiener Bevölkerung. Die kostengünstige Preisgestaltung der Wohnungen ermöglicht die Stadt Wien durch eine beträchtliche finanzielle Unterstützung der Projekte. Dass die Wohnungen, die im Rahmen der Wiener Wohnbauinitiative geschaffen werden, auch beste Wohnqualität bieten, dafür ist STAR22 ein weiteres schönes Beispiel. Neben hochqualitativen und maßgeschneiderten Wohnungen punktet das Projekt auch mit einer Wohnumgebung, die keine Wünsche offenlässt”, unterstrich Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

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v.L.Credit: BV Ernst Nevrivy, Christian und Jennifer Bauer mit Tochter Lena, StR Michael Ludwig und Gesiba-Generaldirektor Ewald Kirschner (c) PID/C. Jobst

“Denn die kleinen und großen Bewohnerinnen und Bewohner von STAR22 profitieren auch von der ausgezeichneten Infrastruktur im neuen Donaustädter Stadtviertel. Angefangen vom Ärztezentrum über vielfältige Einkaufsmöglichkeiten bis hin zu Freizeiteinrichtungen und großzügige Grünbereichen ist dort alles vorhanden, was den modernen Alltag fließend und angenehm gestaltet. Es freut mich, dass mit STAR22 ein weiteres wohnliches Highlight im neuen Stadtquartier hinzugekommen ist”, ergänzte Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy.

Gesiba-Generaldirektor Ewald Kirschner bekräftigte: “STAR22 vereint eine hohe Umfeld-und Umweltqualität: Mit einem Schwimmbad am Dach, Sauna, Gemeinschaftsräumen und einladenden Grün- und Freiflächen, einem Kindergarten in der Anlage und Einkaufszentrum gleich nebenan wird Bewohnerinnen und Bewohnern aller Altersstufen hoher Wohn- und Freizeitkomfort geboten. Die Gesiba hat sich in den vergangenen Jahren zum Infrastruktur-Dienstleister entwickelt, der umfassende Services für die Mieterinnen und Mieter bereitstellt.”

Gute Nachbarschaft, Service und Ökologie werden großgeschrieben

Die Wohnhausanlage der Gesiba (Architektur: Scheifinger & Partner/Huss Hawlik Architekten; Landschaftsplanung: Rajek & Bartosch Landschaftsarchitekten) umfasst insgesamt 218 Mietwohnungen und erstreckt sich L-förmig entlang der Stadlauer Straße und der Miriam-Makeba-Gasse. Sie verfügt über ein Erdgeschoß und acht Obergeschoße. Im Gartenhof befinden sich zwei weitere miteinander verbundene 9-geschoßige Häuser mit Wohnungen, die über Laubengänge und Stiegenhäuser erschlossen werden. Zusätzlich dienen Brücken als Verbindung zwischen den einzelnen Häusern. Eine direkte Wegverbindung führt zur Piazza von STAR22.

Das Wohnungsangebot umfasst Maisonetten und Geschoßwohnungen in Form
von Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen (62 bis 121 m2). Durch geringfügig höhere Deckenstärken und nichttragende Trennwände sind die Grundrisse flexibel gehalten – Räume können geteilt oder zusammengelegt werden und daher an veränderte Lebenssituationen angepasst werden. Die Wohnungen sind kompakt gestaltet und somit sehr gut möblierbar. Private Freiräume sind in Form von Loggien, Terrassen und Balkonen vorhanden.

Allgemeine Freiflächen und Gemeinschaftseinrichtungen sorgen für eine angenehme Wohnatmosphäre und eine harmonische Nachbarschaft. Der Gartenhof hat modulierte Rasenflächen und Spielplätze für Kinder und Jugendliche. Zusätzlich können die BewohnerInnen größere Gemeinschafts- und Kinderspielräume nutzen – im Erdgeschoß mit Gartenküche inklusive überdachten Aufenthaltsbereichen im Vorbereich. Kleinere Gemeinschaftsräume finden sich in allen Bauteilen in verschiedenen Geschoßen.
Auf der Dachterrasse gibt es anmietbare Obst- und Gemüsebeete sowie einen Geräteraum, weitere Dachterrassen laden mit Sitzgelegenheiten und bequemen Rückzugsbereichen zum Entspannen ein. Ein besonderes Highlight stellt das solarbeheizte Dachschwimmbad mit Liegezone und Saunabereich im 8. Geschoß dar.

In den Erdgeschoßzonen befinden sich ein 5-gruppiger Kindergarten, mehrere Geschäftslokale, Gemeinschaftsräume, das Hausbetreuungszentrum, Waschküchen mit Sichtbezug auf den Kleinkinderspielplatz sowie die Fahrradabstellräume. Alle Sanitärräume wurden barrierefrei ausgeführt. Eine photovoltaikgespeiste E-Tankstelle für Fahrräder in der Tiefgarage rundet das Angebot ab.

Die Häuser werden im Niedrigenergiestandard errichtet und mit Fernwärme beheizt. Ein Chemikaliencontrolling durch das Institut für Baubiologie, kontrollierte Wohnraumlüftung mit Einzelwärmezählung bei den straßenseitigen Häusern, Netzfreischaltung auf MieterInnenwunsch, Spararmaturen, Solarthermie zur Beheizung des Schwimmbads sowie Brunnen zur Bewässerung der Außenanlagen tragen zu einem sehr guten ökologischen Standard bei.
Die eingeschossige Tiefgarage verfügt über Platz für 207 Pkw-Abstellplätze und 37 Motorradabstellplätze. 360 Fahrradabstellplätze stehen in der Wohnhausanlage zur Verfügung.

Die Kosten

Der Eigenmittelbeitrag beträgt 500 Euro/m2, die monatliche Miete inkl. Betriebskosten und MWSt. 7,37 Euro/ m2.
Die Stadt Wien förderte die Errichtung des Projekts im Rahmen der Wiener Wohnbauinitiative im Umfang von rund 16,5 Mio. Euro. Die Gesamtbaukosten betrugen rund 36 Mio. Euro.

Service für Wohnungssuchende

Nähere Informationen zu Projekten des geförderten Wiener Wohnbaus und der Wiener Wohnbauinitiative gibt es beim:

Wohnservice Wien
2., Taborstraße 1-3
Tel.: 01/24 503-25800
E-Mail: wohnberatung@wohnservice-wien.at
www.wohnservice-wien.at (Schluss) da

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