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Wiener Linien: Spatenstich für den neuen 26er

34 Prozent aller Wege in der Donaustadt mit Öffis zurückgelegt
Vizebürgermeisterin Renate Brauner und Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer leiteten heute die Bauarbeiten an der Neubaustrecke der Straßenbahnlinie 26 am Gewerbepark Stadlau ein. Mit zehn neuen Haltestellen wird die neue Linie 26 ab Herbst 2013 die Bezirke Donaustadt und Floridsdorf, drei U-Bahnstationen (U6 Floridsdorf, U1 Kagraner Platz, U2 Hausfeldstraße) sowie die S-Bahn umsteigefrei verbinden. Die 4,6 km lange Neubaustrecke des 26ers startet an der U1-Station Kagraner Platz, überquert dann den Gewerbepark Stadlau auf einer Hochstrecke und endet nach zehn Stationen an der U2-Station Hausfeldstraße. Der 26er wird gleichzeitig mit der Eröffnung der U2-Verlängerung in die Seestadt Aspern seinen Betrieb aufnehmen und den Fahrgästen einen optimalen Anschluss zur Verfügung stellen.

„Die Straßenbahn bildet gemeinsam mit der U-Bahn das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in Wien. Mit dem U-Bahn-Ausbau und den neuen Straßenbahnlinien stellt die Stadt Wien gemeinsam mit den Wiener Linien den Fahrgästen auch in Zukunft ein hochwertiges, komfortables und vor allem umweltschonendes Streckennetz zur Verfügung. Denn U-Bahn und Bim sorgen dafür, dass der Großteil der Fahrgäste in Wien abgasfrei mit Strom unterwegs ist“, so Vizebürgermeisterin Renate Brauner.

„Mit dem Ausbau der Infrastruktur steigern wir die Attraktivität der öffentlichen Verkehrsmittel und die Zufriedenheit unserer Kunden. 2012 ist das Jahr der Straßenbahn“, erklärt Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

26er_neu

(c) Wienerlinien.at

Infrastrukturausbau bringt mehr Öffi-Nutzer Mit der Eröffnung der U2-Verlängerung vom Stadion zur Aspernstraße im Herbst 2010 gewannen die Öffis in der Donaustadt, dem flächenmäßig größten Bezirk Wiens, immer mehr an Beliebtheit. Eine Studie der Wiener Linien zeigt, dass sich der Öffi-Anteil in der gesamten Donaustadt sich von 28% vor Eröffnung der U2-Verlängerung (Sept. 2010) auf 34% nach der Eröffnung (Sept. 2011) erhöhte. Das heißt, dass mit der U2-Verlängerung um ganze 20 Prozent mehr Wege in der Donaustadt mit den Öffis zurückgelegt werden. Das Auto musste im Vergleichszeitraum Einbußen hinnehmen.

25er und D werden heuer verlängert Bereits zum Jahreswechsel 2012/2013 wird die neue Linie 25 unterwegs sein. Dafür wird in den nächsten Monaten eine kurze Neubaustrecke durch die Tokiostraße gebaut. Die beiden Straßenbahnlinien fungieren dann als schnelle Querverbindung in Floridsdorf und Donaustadt.

Auch im Süden der Stadt wird das Netz erweitert. Mit Teilinbetriebnahme des neuen Hauptbahnhofs 2012 wird die Linie D zum neuen Hauptbahnhof verlängert. Damit ist der Hauptbahnhof nicht nur gut an die U-Bahn, sondern auch an die Straßenbahn angeschlossen. Das Wiener Straßenbahnnetz ist das fünftgrößte weltweit, 2010 hat die Tramway 190 Mio. Fahrgäste gezählt.

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