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Wiener Grüne sehen Fehler bei UVP für Lobauautobahn-Bau

 Scharfe Kritik an der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) der Asfinag für den Bau der Lobauautobahn übte der Umweltsprecher der Grünen Wien, GR Rüdiger Maresch, am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz. „Die Prognosen und Annahmen des Papiers stimmen nicht“, so der Mandatar einhellig zusammen mit Verkehrsplaner Harald Frey, der von den Wiener Grünen beauftragt wurde die Unterlagen der Asfinag zu untersuchen. Die etwa 10 Jahre alten Annahmen und Prognosen seien teils veraltet und hätten sich bereits als falsch erwiesen. Beispielsweise heiße es, dass die Treibstoffpreise real konstant bleiben würden, in Wirklichkeit seien sie aber massiv gestiegen. Weiters wurde angenommen, dass die Öffi-Preise oder die Preise der Parkscheine real konstant bleiben würden, auch das habe sich als nicht richtig erwiesen. Auch das „veraltete Paradigma“, dass mit dem Wohlstand der Motorisierungsgrad wachse, stimme nicht mehr. In Wien sei der Motorisierungsgrad seit 2003 rückläufig. Dies alles trage zu „massiven Verzerrungen“ bei, deshalb solle nun die „Notbremse“ gezogen werden. Man müsse mit der UVP „zurück an den Start“, so der Umweltsprecher.

Daraus, dass SPÖ und Grüne bei dem Lobauautobahn-Projekt unterschiedlicher Meinung seien, machte Maresch keinen Hehl. Man könne „respektvoll“ miteinander umgehen, aber dennoch zu seiner Meinung stehen. Die Grünen würden keine Einsprüche erheben, aber ihre Untersuchungen allen Interessierten zur Verfügung stellen. Darüber hinaus stehe eine BürgerInnenbefragung im Raum.

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