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Wehsely, Ludwig und Landau eröffnen Seniorenhaus Kagran

CaSa-Leben im Alter bietet mit Hausgemeinschaftskonzept optimale Lebensqualität im Alter

Wien (OTS) – Leben in familiärer Alltagsatmosphäre, Möglichkeit zur Mitgestaltung, besondere Förderungen und qualitätsvolle Pflege bietet das neue Seniorenhaus Kagran älteren und pflegebedürftigen Menschen. Das Senioren- und Pflegehaus wird von CaSa-Leben im Alter, einer Initiative der Caritas der Erzdiözese Wien und der Stiftung Liebenau, nach dem Hausgemeinschaftskonzept geführt. Am 15. April wurde das Haus Kagran im Beisein von Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely, Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Caritasdirektor Michael Landau, Berthold Broll, Vorstand der Stiftung Liebenau und Otto Straka, Geschäftsführer von Heimat Österreich, feierlich eröffnet. „Jeder Mensch hat das Recht auf einen Lebensabend in Würde! Im neuen Haus Kagran ermöglichen wir älteren Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf in kleinen Hausgemeinschaften zu leben. Unser Ziel ist es, dass Bewohnerinnen und Bewohner bestmöglich ihr gewohntes Leben weiterführen können“, so Caritasdirektor Michael Landau.

von links nach rechts Mag. Otto Strake (Heimat Österreich); DDr. Michael Landau (Caritas Wien); Dr. Michael Ludwik (Stadtrat), Martina Aichelburg-RumerskirchMBA (CaSa); Dr. Berthold Broll (Stiftung Libenau)

1 Reiche li nach re: Maria Trittremmel (Bewohnerin); Magarethe Pelikan (Bezirksrätin); DDr. Michael Landau (Caritas Wien) 2 Reihe li nach re Dr. Michael Ludwik (Stadtrat), Peter Hacker (FSW)

Stadträtin Magistra Sonja Wehsely

Fotocredit: PID/Schaub-Walzer

Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely ist besonders die gute Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner wichtig: „Seniorinnen und Senioren erfahren hier Menschlichkeit und Wärme in einem neuen und angenehmen Umfeld. Damit ist das Seniorenhaus Kagran eine wichtige Ergänzung des optimal abgestimmten Pflege- und Betreuungsnetzwerks in Wien. Die Stadt unterstützt über den Fonds Soziales Wien die Bewohnerinnen und Bewohner und sorgt so für leistbare Pflege und Betreuung.“

„Eine hohe und bedarfsgerechte Wohnqualität ist gerade für Seniorinnen und Senioren sehr wichtig. Im Rahmen des geförderten Wiener Wohnbaus bildet daher der Neubau von seniorengerechten Wohnungen einen wichtigen Schwerpunkt. Durch den Einsatz von Mitteln aus der Wiener Wohnbauförderung wird aber auch ein wichtiger Beitrag für die Schaffung von hochqualitativen Pflegewohnhäusern und Seniorenhäusern geleistet. So wurde die Errichtung des Seniorenhauses Kagran mit Fördermitteln im Ausmaß von 4,1 Mio. Euro unterstützt“, erklärte Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

Das Haus Kagran wurde in nur zweijähriger Bauzeit errichtet, die Gesamtkosten betrugen rund 15 Millionen Euro. Das Haus bietet den 135 BewohnerInnen ein individuelles Betreuungskonzept, insbesondere auch für Menschen mit Demenz. In den zehn Hausgemeinschaften leben jeweils 13-14 Personen. Neben dem eigenen Zimmer und den privaten Sanitärräumen schaffen gemeinsame Wohnräume die Voraussetzungen für einen Alltag, der sich an den Erinnerungen und an den Gewohnheiten des Einzelnen orientiert. Für BewohnerInnen wird sichtbar und erlebbar gekocht, gemeinsam gegessen und hauswirtschaftliche Tätigkeiten werden verrichtet. Durch eine natürliche Tagesstruktur werden Alltagskompetenzen gestärkt und reaktiviert. AlltagsbetreuerInnen planen und organisieren den gemeinsamen Tag und helfen überall dort, wo Unterstützung notwendig ist. Ein professionelles Pflegeteam ist rund um die Uhr für die BewohnerInnen da. Entsprechend der vorhandenen Plätze wird Kurzzeitbetreuung nach einem Krankenhausaufenthalt oder als Urlaubspflege angeboten. 130 MitarbeiterInnen kümmern sich künftig um das Wohl der BewohnerInnen. Zur Verstärkung des Teams werden aktuell noch zehn AlltagsbetreuerInnen gesucht. Außerdem befindet sich im neuen Seniorenhaus ein Stützpunkt von Caritas Betreuen und Pflegen zuhause.

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