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VP-Donaustadt: Bürger/innen dürfen nicht weiter Versuchskaninchen bei Öffi-Anbindung an U2 sein!

Bedenken der Bevölkerung wurden zu lange negiert – jetzt muss teuer nachgebessert werden (Presseaussendung ÖVP)
„Wenn von 89 Anträgen und Resolutionen nicht weniger als 32 das neue Öffi-Netz rund um die U2-Verlängerung betreffen, dann kann es auch die SPÖ nicht mehr unter den Tisch kehren, dass hier – zum Leidwesen der Bezirksbevölkerung – eine der teuersten Fehlplanungen der Wiener Linien im 22. Bezirk fabriziert wurde, der nun mühsam Stück für Stück korrigiert werden muss“, betonen ÖVP-Bezirksparteiobmann Wolfgang Vosko und Klubobmann Christian Wachschütz nach der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung.

Nach monatelanger Erprobung kristallisiert sich deutlich heraus, dass die Bedenken und Erfahrungen der Donaustädterinnen und Donaustädter viel zu wenig in die Planungsphase eingeflossen sind. „Die Wiener Linien fahren über die Köpfe der Leute einfach drüber“, ärgert sich Vosko. Es ist daher nicht verwunderlich, dass es eine beträchtliche Flut an Beschwerden gibt, die wahrlich einmalig ist, wenn man die Details betrachtet:

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1. Stationen ohne Parkplätze und ohne Zonen zum Aussteigen lassen, wenn man Bekannte mit dem Auto zur U-Bahn bringt!

2. Busintervalle, die von der Donaustädter Bevölkerung, aus verständlichen Motiven, als „völlig dumm und absurd“ bezeichnet werden, weil Anschlüsse praktisch jedes Mal um wenige Minuten versäumt werden – selbst dann, wenn der Fahrplan korrekt eingehalten wird!

3. Neue Stationen im „Niemandsland“, wo die Menschen in völliger Dunkelheit ausharren müssen, weil sowohl die Beleuchtung als auch das Wartehäuschen fehlt – dieser Zustand ist letztendlich auch eine Gefährdung der persönlichen Sicherheit für die Betroffenen!

4. Keine Verbesserung für die Benützerinnen und Benützer des 26A – die Linie bleibt nach wie vor völlig überfüllt zu den Stoßzeiten. Trotz Fahrt auf einer eigenen Busspur kommen Schulkinder und Berufstätige regelmäßig zu spät!

„Die Liste ließe sich noch deutlich erweitern. Wir hoffen, die Wiener Linien und auch die SPÖ haben den Wink mit dem Zaunpfahl jetzt verstanden und klemmen sich endlich dahinter, damit die dringend notwendigen Korrekturen so rasch als möglich umgesetzt werden, weil was wir derzeit haben, ist ein Fleckerlteppich mit viel zu vielen Löchern“, so die beiden VP-Mandatare abschließend.

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