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U-Bahn als Motor für die Stadtentwicklung

U2-Verlängerung zur Seestadt Aspern: Arbeiten laufen auf Hochtouren

Wien (OTS) – Am 2. Oktober 2010 ging die neue U2-Strecke von der Station Stadion bis zur Aspernstraße in Betrieb. Die Arbeiten für die 4,2 Kilometer lange Verlängerung von der aktuellen Endstelle Aspernstraße zum Stadtentwicklungsgebiet Seestadt Aspern laufen bereits seit über einem Jahr auf Hochtouren weiter, wovon sich Vizebürgermeisterin Renate Brauner, Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer und Bezirksvorsteher Norbert Scheed heute im Rahmen einer Vor-Ort-Besichtigung selbst überzeugten.

Am Foto: BV Norbert Scheed, Bauabschnittsleiter Johann Loreth, Vbgm Renate Brauner, Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

„Der U-Bahn-Ausbau in die Seestadt Aspern ist genau im Plan. Ende 2013 erreicht die U2 mit der Seestadt Aspern eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas. Künftig werden hier rund 20.000 Menschen wohnen und ebenso viele arbeiten. Wenn die Menschen kommen, steht die U-Bahn schon bereit“, betonte Vizebürgermeisterin Wirtschafts- und Finanzstadträtin Mag.a Renate Brauner.

Die U-Bahn als Rückgrat eines ganzen Stadtgebiets „Die U-Bahn ist das Rückgrat des Wiener Öffentlichen Verkehrs, die U2-Verlängerung in die Seestadt sogar das Rückgrat eines ganzen Stadtgebiets. Dass hier die U-Bahn nicht erst nachträglich in ein Stadtentwicklungsgebiet gebaut wird, sondern vielmehr als Motor und Attraktivitätsfaktor eines neuen Stadtteils fungiert, macht diese U2-Verlängerung zu etwas ganz Besonderem“, so Wiener Linien-Geschäftsführer Steinbauer. „Die U2-Verlängerung bis zur Aspernstraße hat die Donaustadt noch attraktiver gemacht. Jetzt ist es möglich, in weniger als 20 Minuten mit der U2 direkt in die Innenstadt zu gelangen. Der U-Bahn-Bau in die Seestadt bildet den nächsten Schritt zu einem optimalen Ausbau der Öffis in der Donaustadt“, sagte Bezirksvorsteher Scheed.

U2 von der Aspernstraße zur Seestadt im Überblick Derzeit laufen die Arbeiten am Rohbau auf Hochtouren. Die neue Trasse wird zur Gänze oberirdisch gebaut. Die Arbeiten für die Tragwerke sind schon weit fortgeschritten. Die Arbeiten an der Strecke sowie an den Stationen werden zeitgleich vorangetrieben. Der Rohbau der neuen Strecke soll nach Plan im Sommer 2011 fertig gestellt werden. Danach folgen Stahlbau, Gleisbau sowie die Installation der technischen Anlagen, Signalanlagen usw. Die Inbetriebnahme des Streckenabschnitts ist für Ende 2013 vorgesehen. Die Stationen des neuen Streckenabschnitts heißen: Hausfeldstraße – Aspern (Verknüpfung mit den ÖBB) – Seestadt. Die Fahrzeit für diesen neuen Abschnitt wird rund fünf Minuten betragen. Im Anschluss an die Endstelle Seestadt wird eine Wende- und Abstellanlage errichtet. Die Station „An den alten Schanzen“ wird vorerst im Rohbau errichtet und kann bei entsprechender Entwicklung des umliegenden Gebietes flexibel fertig gebaut werden. Fast 370 Millionen Euro fließen bis 2013 in den Abschnitt zwischen der Aspernstraße und der Endstation in der Seestadt Aspern.

U2: Rückblick und Ausblick In den letzten Jahren war die U2 jene Linie, die am stärksten ausgebaut wurde und wird. 2008 wurde der Abschnitt zum Stadion eröffnet, 2010 folgte die weitere Verlängerung zur „Aspernstraße“. 2013 wird die U2 dann bis zur Seestadt fahren. Die Gesamtkosten der drei Verlängerungsetappen von Schottenring bis zur Seestadt belaufen sich auf rund 1,4 Milliarden Euro. Mit dem Ausbau der U2 bis zur Seestadt wird die violette Linie 21 Stationen umfassen, rund 17 Kilometer lang sein und damit nach der U6 die zweitlängste U-Bahn-Linie Wiens sein. Sie verbindet acht Bezirke und bietet Umsteigemöglichkeiten zu drei U-Bahn-Linien (U1, U3, U4) sowie Schnellbahn- und Bahnstrecken (Stationen Praterstern, Stadlau, Aspern).

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