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Stadtstraße Aspern: Stadt Wien setzt auf Partizipation und Kommunikation

Die MA 28 – Straßenverwaltung und Straßenbau hat für die Kommunikation des Planungsvorhabens 22., Stadtstraße Aspern die PR-Agentur „PR Mag. Trumler GmbH“ sowie den Mediator Ing. Franz Wagner (IKK ZT-GmbH) aus Graz für sich gewinnen können. In einem EU-weiten, mehrstufigen Verhandlungsverfahren mit vorheriger Bekanntmachung konnte sich diese Bietergemeinschaft gegen mehrere BieterInnen durchsetzen. Die Stadt Wien verschränkt hierbei erstmals die Planungs- und Baustellen-Kommunikation mit Mediation. Der Kommunikations- und Partizipationsfahrplan für das auf sechs Jahre angelegte Projekt wird den AnrainerInnen der künftigen Stadtstraße noch im Frühjahr vorgestellt. 

Verschränkung von Kommunikation und Mediation 
Einerseits sollen BürgerInnen und Medien frühzeitig, gezielt und umfassend über den Planungs- und Projektstand informiert werden, andererseits sollen mit mediativen Werkzeugen die Wünsche und Bedürfnisse der AnrainerInnen erfragt, identifiziert und berücksichtigt werden. Unter anderem ist – neben umfassenden Kommunikations-Maßnahmen – die Konstituierung eines BürgerInnen-Rates vorgesehen, dem eine wichtige Partizipationsfunktion zukommen soll. Periodische Sitzungen des BürgerInnen-Rates, aber auch breiter angelegte BürgerInnen-Cafés sind vorgesehen. Darüber hinaus wird auch eine AnrainerInnen-Hotline für die spontanen Anliegen eingerichtet. 
aspernseepromenade
Der Gemeinderatsausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung hat am 13. Februar 2013 der entsprechenden Vergabegenehmigung zugestimmt. 

Die Kosten für die agenturseitigen Kommunikations- und Mediationsleistungen belaufen sich auf ca. 780.000 EUR brutto, wobei eine Laufzeit von sechs Jahren vorgesehen ist.

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