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Stadtstraße Aspern – Mitreden erwünscht!

Start der mehrjährigen Planungs- und Baustellenkommunikation 2012 wurde die MA 28 – Straßenverwaltung und Straßenbau mit der Planung und Realisierung des Projekts beauftragt. Jetzt beginnt die projektbegleitende Information und Partizipation in der Donaustadt. 
Die umfassende Information und Einbindung aller vom Projekt Stadtstraße Aspern berührten AnrainerInnen ist ein Hauptanliegen der Stadt Wien. Erstmals wird zudem von Beginn an versucht, die Planungs- und Baustellenkommunikation mit begleitender Mediation zu verschränken. Ziel der BürgerInnenbeteiligung ist, die Anliegen und Bedürfnisse der BürgerInnen einzubeziehen und zu berücksichtigen. „Ich lade alle AnrainerInnen der künftigen Stadtstraße ein, sich bei diesem Termin zu informieren, sich einzubringen und mitzugestalten“, so Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou. 

„Ich freue mich, dass das Projekt Stadtstraße Aspern auf der konkreten Ebene von Information und Gesprächen über Vorteile, Nachteile und Anforderungen des Projektes ankommt. Im Dialog mit den Bürgern gilt es das Projekt ökologisch, sozial, wirtschaftlich und verkehrspolitisch zu optimieren und die größtmöglichen Vorteile für die Donaustädter Bevölkerung zu erzielen“, so Norbert Scheed, Bezirksvorsteher der Donaustadt. 

aspern-stadtstrasse-aspern-gr

(c) Stadt Wien

Start mit BürgerInnen Dialog am 9. April Um von Beginn an eine größtmögliche BürgerInnenbeteiligung zu gewährleisten, startet die MA 28 morgen, Dienstag, 9. April 2013, von 18 bis 21 Uhr, im VHS Veranstaltungszentrum Donaustadt (Schrödingerplatz 1, 1220 Wien) ihre projektbegleitende Öffentlichkeitsarbeit mit einem Dialogabend. Zu diesem Dialog-Abend wurden 14.000 Haushalte (mehr als 30.000 EinwohnerInnen) mittels Informationsflyer eingeladen. Bei diesem Dialog-Abend wird vom Projektteam einerseits der aktuelle Planungsstand skizziert und andererseits der Weg zu einer aktiven und offenen BürgerInnenbeteiligung vorgestellt. Zur Sicherstellung einer regelmäßigen und aktiven Einbindung der Bevölkerung wird ein repräsentativer BürgerInnen-Beirat eingerichtet. Dieser wird zeitlich schon weit vor dem im UVP-G (Umweltverträglichkeitsprüfungs-Gesetz) vorgesehenen Fristenlauf Gelegenheit bieten, am Planungsprozess teilzunehmen. Ausgehend vom aktuellen Planungsstand und den grundlegenden Projektvorgaben können die Beiratsmitglieder im Zuge der Einreichplanung (geplanter Abschluss Ende 2013) am Planungsprozess mitwirken. Demnach ist die weitere Projektabwicklung als interaktiver Partizipationsprozess zu verstehen. Interessierte und engagierte BürgerInnen können sich beim Dialog-Abend am 9. April bereits für die Mitarbeit im BürgerInnenbeirat melden. Seine endgültige Zusammensetzung soll einen repräsentativen Querschnitt aller Interessenslagen rund um die Stadtstraße Aspern widerspiegeln. 

Kurzüberblick Stadtstraße Aspern Die bis 2017/18 zu errichtende Stadtstraße verbindet die A23 (ASt. Hirschstetten) mit der S1 (ASt. Seestadt West). In Wohnbereichen wird die vierspurige Stadtstraße als Unterflurtrasse (Tunnel) geführt. Mit der Stadtstraße entsteht eine leistungsfähige und verträgliche Straße, die zum einen eine Ost-West-Verbindung darstellt und wichtige bestehende und künftige Bezirksteile verbindet und gleichzeitig alte Ortskerne wie Hirschstetten, Stadlau und Breitenlee vom Verkehr entlasten soll.

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