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Sima: Die Alte Donau bei 1A-Wasserqualität genießen

Ungetrübtes Badevergnügen mitten in der Stadt
Das Naherholungsgebiet Alte Donau ist bei Fans des erfrischenden Nass seit eh und je beliebt. Das Niveau der idyllischen Freizeitoase ist nach wie vor ausgezeichnet: „Die Qualität des Wassers der Alten Donau ist seit vielen Jahren gleichbleibend top! Es ist das Ergebnis intensiver Bemühungen der Stadt Wien um die Wasserqualität“, freut sich Umweltstadträtin Ulli Sima. Bei einer Sichttiefe von fast vier Metern erfreuen sich mehr als eine Million Badegäste jeden Sommer an der nassen Erfrischung. „In der Badesaison messen wir in der Alten Donau an sieben Stellen die Wasserqualität – die Messwerte der letzten Jahre waren immer ausgezeichnet“, so Gerald Loew, der Abteilungsleiter der Wiener Gewässerabteilung (MA 45).

Lokalaugenschein bei Fahrt mit Mähboot; v.li.n.re. Gerald Loew (Abteilungsleiter MA 45 - Wiener Gewässer), StRin Ulli Sima, ; 22. An der Oberen Alten Donau 186

Umweltstadträtin Ulli Sima und Gerald Loew, Abteilungsleiter der MA 45, vor dem Mähboot IPTC: Copyright-Informationen Kromus / PID

Klares Wasser durch gezieltes Wasserpflanzenmanagement

Auch wenn sie „unbeliebt“ sind und beim Baden manchem Schwimmer am Bauch kitzeln – die Unterwasserpflanzen, die so genannten Makrophyten, sind unbedingt notwendig für die gute Wasserqualität an der Alten Donau. „Sie wirken als biologische Filter – sie binden Nährstoffe, verringern die Trübung und sorgen damit für klare Sicht“, erklärt Karl Donabaum, Wassergüteexperte und Geschäftsführer der DWS Hydro-Ökologie, der das Projekt seit vielen Jahren begleitet.

Seit einiger Zeit wird von der MA 45 besonders die Pflanzung von niederwüchsigen Unterwasserpflanzen gefördert. „Diese sogenannten Characeen schaffen optimale Bedingungen in der Alten Donau,“ so Donabaum weiter. „Sie nehmen sukzessive den Platz der hochwüchsigen Arten ein, wodurch mehr Licht bis an den Gewässergrund gelangt.“

Einsatz von Mähbooten

Um die Entwicklung der Vegetation unter Wasser steuern zu können werden regelmäßige Kontrollen unter wissenschaftlicher Anleitung durchgeführt. Darauf basierend erfolgt die Einsatzplanung von Mähbooten. Langfristiges Ziel ist jedoch, die niederwüchsigen Wasserpflanzen in der Alten Donau soweit zu etablieren, dass ein Mähen nicht mehr notwendig ist. „Wir entgegnen natürlichen Erscheinungen mit natürlichen Maßnahmen“, betont Umweltstadträtin Sima, „das hat sich seit Jahren als äußerst erfolgreich bewährt.“

Neu: Erholungsbereiche und Ökozonen in einem

Die Alte Donau hat heuer viel Neues zu bieten: Der Uferplatz etwa, bei der Kagraner Brücke, ist mit seinen Relax-Terrassen und dem Badesteg eine wundervolle weitere Badeanlage und hat darüber hinaus mit dem Schilfabschnitt eine Ökozone, die zahlreichen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum bietet.

Das Planen der gesamten Gewässerlandschaft ist eine besondere Herausforderung, wie Brigitte Hozang, Landschaftsplanerin und Expertin für Wasserlandschaften schildert: „Auf der naturgemäßen Entwicklung der Ufer und deren Pflege liegt höchste Aufmerksamkeit. Der Bereich der Alten Donau ist ein Vorzeigemodell – hier werden der Einsatz für die Top-Wasserqualität, für besten Hochwasserschutz sowie für Naherholung am Wasser bestens unter einen Hut gebracht.“

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