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Seestadt Aspern – jüdischen Fahne mit Hakenkreuz geschändet

Entsetzen über Angriff auf religiöses Symbol – IKG fordert rasche Aufklärung
Am 19. Juni 2015 wurde in der Seestadt Aspern, dem neuen Wiener Siedlungsgebiet, der „Campus der Religionen“ durch Vizebürgermeister Ludwig sowie christliche, muslimische, buddhistische und jüdische Würdenträger eingeweiht. Dabei wurden Fahnen für die einzelnen Religionsgemeinschaften aufgezogen. In Zukunft sollen auf dem Gelände Gotteshäuser für Angehörige interessierter Konfessionen errichtet werden.

Nur wenige Wochen danach wurde der Fahnenmast mit einer symbolischen jüdischen Fahne umgeworfen und die Fahne mit einem Hakenkreuz geschändet.

juedischefahne

Die Israelitische Kultusgemeinde ist bestürzt über diesen provokanten Vorfall und fordert eine sofortige Kraftanstrengung zur Ausforschung der Übeltäter.

„Ein gemeinsames Auftreten von Politik, Religionsgemeinschaften und Zivilgesellschaft gegen steigenden Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz gegenüber Minderheiten aller Art ist ein Gebot der Stunde.“ so Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien.

Oskar Deutsch
Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien

(Text und Foto (c) IKG Wien)

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