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S1 kommt! – BV Nevrivy: „Sauteuer, aber es wirkt.“

 „Grünes Licht“ für den letzten noch fehlenden Abschnitt der Umfahrung der Bundeshauptstadt: per heutigem Edikt zum Bescheid des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie ist die intensive Umweltverträglichkeits-Prüfung (UVP) für die die S 1 Wiener Außenring Schnellstraße im Abschnitt Schwechat bis Süßenbrunn positiv abgeschlossen. Der von der Behörde jetzt ausgestellte UVP-Bescheid ist ein ganz wesentlicher Meilenstein.

„Bestmöglicher Schutz von Mensch und Umwelt in der Bau- und Betriebsphase der S 1 waren die Basis für sämtliche Planungen der ASFINAG. Das bestätigt uns jetzt auch der positive Ausgang der UVP“, betonte DI Alois Schedl, Vorstand der ASFINAG, heute im Rahmen einer Pressekonferenz, „noch im Sommer 2015 werden wir die konkreten Bauplanungen abschließen, also allfällige Auflagen berücksichtigen, und parallel mit der Einlöse der nötigen Flächen beginnen. „Erste Maßnahmen zur Errichtung der neuen Strecke sind 2016 geplant.

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Asfinag Pressekonferenz: Walcher, Schedl, Nevrivy

„Die neue S 1 verlagert den Verkehr auf die Schnellstraße, er wird um Wien herum geführt statt mittendurch. Schon der Abschnitt nördlich der Donau ist für sich verkehrswirksam“, betonte Alexander Walcher, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH, „mit diesem ersten Teilstück können wir die S 8 Marchfeld Schnellstraße und die S 1 Spange nach Aspern an das Autobahnen- und Schnellstraßennetz anbinden.“ Damit entsteht rasch ein wirkungsvolles Verkehrssystem für die gesamte Ostregion – für tausende von Anrainern eine klare Verbesserung der Lebensqualität.

„Die Nordost-Umfahrung S 1 ist ein unbedingtes Muss“, sagt Ernst Navrivy, Bezirksvorsteher Wien Donaustadt, „für den öffentlichen Verkehr in die Seestadt Aspern wurde und wird schon viel getan, jetzt muss man für den Individualverkehr etwas machen.“

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s1-asfinagBilder (C) Asfinag

Verkehrsentlastung in der Ostregion und Umweltschutz

Besonders profitieren die Marchfeld-Gemeinden Raasdorf, Deutsch-Wagram, Strasshof und Gänserndorf sowie die Wiener Donaustadt. Die Zahlen sprechen für sich: ohne S 1 würden 2025 beispielsweise durch Eßling täglich rund 30.000 Fahrzeuge fahren. Die fertige S 1 wird diese Zahl auf 25.000 reduzieren. Ähnliches gilt für die Breitenleer Straße: statt 23.000 Fahrzeuge ohne S 1 nur mehr rund 16.000 Fahrzeuge pro Tag – das bedeutet eine Reduktion von 30 Prozent!

Mit dem Bau der Donauquerung als Tunnel verhindert die ASFINAG negative Auswirkungen auf den Nationalpark Donau-Auen. Damit ist größtmöglicher Umwelt- und Anrainerschutz bei gleichzeitig höchstem Verkehrsnutzen gewährleistet.

Gesamtinvestitionen 1,8 Milliarden Euro

Zeitpläne:

Abschnitt Groß Enzersdorf – Süßenbrunn: Baubeginn 2016 / Verkehrsfreigabe 2018

Abschnitt Tunnel Donau-Lobau: Baubeginn 2018 / Verkehrsfreigabe: 2025

Alle angegebenen Daten stellen verfahrenstechnisch mögliche Termine dar.

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