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Pro Donaustadt-Gala – Preisverleihung

Ein Personenkommitee gründete „Pro Donaustadt“ – eine Initiative um die postive Entwicklung der Donaustadt zu fördern und zivilgesellschaftlich zu unterstützen. Mag. Fritz Lehr übernahm den Vorsitz der Initiative „Pro Donaustadt“. Ehrenschutz und Ehrenpräsidentschaft übernahm Bezirksvorsteher Norbert Scheed  und stiftete den Donaustadt-Award, mit dem herausragende Leistungen für die Donaustadt bzw. von Donaustädterinnen und Donaustädtern gewürdigt werden sollen.

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Im Rahmen einer  „Pro Donaustadt-Gala“,  wurden erstmals die „Donaustadt Awards“ in den Kategorien Sozial, Kultur, Sport und Wirtschaft, sowie ein Sonderpreis, an von „Pro Donaustadt“ nominierte Persönlichkeiten von Bezirksvorsteher Norbert Scheed überreicht.

„Pro Donaustadt“ nominierte folgende PreisträgerInnen:
Sozial: Magarete Pelikan
Kultur: Mag.a Stefanie Sandhäugl und Mag. Helmut Preis der mobilen Initiative Kultur, kurz MIK
Sport: David Alaba
Wirtschaft: Edip Bayizitioglu
Sonderpreis:  Hans Schmid

„Allen geehrten Persönlichkeiten ist gemeinsam, dass sie nicht nur die eigenen Interessen im Auge haben, sondern ihre Fähigkeiten und Talente auch für andere Menschen einsetzen und so zur Entwicklung einer menschlicheren Gesellschaft und einer besseren Zukunft beitragen.  „Nicht nur besser wissen, sondern besser handeln“ ist das Gebot der Zeit. In diesem Sinn danke ich allen die „Pro Donaustadt“  gegründet und zu ihrem persönlichen Anliegen gemacht haben,“  erklärte Bezirksvorsteher Norbert Scheed anläßlich der Preisverleihung.

Informationen zu den Preisträgern:

Margarete Pelikan – „Sozial“
Zitat: „Andere Menschen für die gute Sache begeistern“
„Das krebskranke Kind einer Kollegin veranlasste mich, das Engagement für die Kinder-Krebs-Hilfe,  zu beginnen“
Im September 1995 wurde auf Betreiben von Margarete Pelikan der erste Kinder-Krebs-Hilfe-Flohmarkt organisiert. Die Einnahmen gingen je zur Hälfte an die Kinder-Krebs-Hilfe-Elterninitiative für Wien, Niederösterreich, Burgenland und an diverse Projekte der Sankt Anna Kinderkrebsforschung. Für diesen Flohmarkt wurden Sachspenden wie Kinderspielzeug, Bücher, Geschirr, Computer und vieles mehr gesammelt und einmal im Monat an Flohmarktbesucher verkauft. Aufgrund von Änderungen im Immobilienmanagement der Post AG musste diese Tätigkeit jetzt eingestellt werden. Mit dem sogenannte „Post-Flohmarkt“ konnte Margarete Pelikan mit ihren vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis heute den unglaublichen Betrag von mehr als 800.000 Euro für die Krebsforschung und medizinische Betreuung krebskranker Kinder sammeln.

Aus diesem Grund wurde Margarete Pelikan, stellvertretend für ihr gesamtes Team, von „Pro Donaustadt“ für den ersten „Donaustadt Award“ der Kategorie „Sozial“ nominiert.

Ing. Edip Bayizitioglu – „Wirtschaft“

Herr Edip, wie er von vielen respektvoll genannt wird, kam mit seiner Familie vor 36 Jahren von Izmir nach Österreich, wo sie in einer 1-Zimmer-Wohnung lebten. Mit hoher Zielstrebigkeit und Ehrgeiz absolvierte er die Lehre zum Maschinenbau- und Betriebstechnik-Ingenieur, sowie die Abendschule am TGM. Sein Geld verdiente er mit Tätigkeiten wie Schnee schaufeln und Zeitung austragen. Mittlerweile ist er Vorsitzender des türkisch-österreichischen Unternehmerverbandes und leitet mit seinem Bruder Halis ein erfolgreiches Unternehmen das technische Spitzenleistungen im Weltrangniveau produziert. WEDCO Tool Competence – 1991 mit spärlichen Ressourcen gegründet – hat heute Niederlassungen in Österreich, Deutschland, Polen, Türkei, Ungarn und Slowenien, beschäftigt insg. 120 Mitarbeiter, 70 davon in Wien. Die Exporte von WEDCO gehen bis China und Japan.
Das Unternehmen umfasst 2 Bereiche: WEDCO Service (Servicierung von Werkzeugen) WEDCO TOOLS (Herstellung von hochwertigen Werkzeugen)
2002 übersiedelte der Produktionsbetrieb in die Donaustadt und musste bereits nach kurzer Zeit das Firmengelände um das Doppelte erweitern.
Die Firma WEDCO zeigt, wie man bei uns im Bezirk als kleiner Betrieb optimale Rahmenbedingungen nutzen und sich stark weiter entwickeln kann. Im Bereich der Lehrlingsausausbildung und Integration ist WEDCO ein Vorzeigebetrieb.
Aus diesem Grund wurde Edip Bayizitioglu von „Pro Donaustadt“ für den ersten „Donaustadt Award“ der Kategorie „Wirtschaft“ nominiert.

David Alaba – „Sport“

David Alaba begann seine Karriere 2001 in der Donaustadt beim SV Aspern, spielte anschließend bei FK Austria Wien und ist seit 2008 bei FC Bayern München.
Er hat ein ausgezeichnetes Verhältnis zu den Eltern die – wie er selbst sagt – „schon dafür sorgen, dass ich die Bodenhaftung nicht verliere“. Er ist sich bewusst dass er noch einen weiten Weg vor sich hat, und arbeitet hart daran sein Steigerungspotenzial in – Zitat – „allen Belangen“ auszureizen.
Trotz seiner Jugend hat er bereits mehrere Rekorde für sich verbucht:
Er war bereits im Alter von 17 Jahren Spieler in der österreichischen Nationalmannschaft und ist damit der jüngste Nationalspieler Österreichs
Er ist der jüngste Spieler des FC Bayern München der im DFB-Pokal und der Champions League zum Einsatz kam
2011 wurde er von Trainern der österreichischen Bundesliga zu „Österreichs Fußballer des Jahres“ gewählt
Ein donaustädter Fußballer, der zeigt wie man mit Zielstrebigkeit und Fleiß eine kometenhafte internationale Karriere schafft.
Aus diesem Grund wurde David Alaba von „Pro Donaustadt“ für den ersten „Donaustadt Award“ der Kategorie „Sport“ nominiert.
Da es ihm selbst heute nicht möglich ist, wird sein Vater George Alaba den Preis stellvertretend für ihn in Empfang nehmen.

Preis/Sandhäugl von MIK – „Kultur“

Den Award für Kultur teilen sich Mag.a Stefanie Sandhäugl und Mag. Helmut Preis. Sie sind Gründer der mobilen Initiative Kultur, kurz MIK. Unter dem Dach dieses Vereins arbeiten sie seit 2006 intensiv daran Kunst und Kultur in der Donaustadt breiten Raum zu geben, das breitgefächerte kulturelle Angebot sichtbar zu machen und zu bündeln. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht den Kulturraum Donaustadt weiter zu entwickeln und für alle Kulturschaffenden der Donaustadt eine gemeinsame Plattform zu bieten.

Bis 2009 fanden jährlich Bezirksfestwochen statt. Als die Finanzierung vom Wiener Voksbildungswerk eingestellt wurde, nahm der Bezirk dies zum Anlass das Thema Kulturarbeit neu zu definieren. Die mobile Initiative Kultur, kurz MIK, hatte bereits mit der kulturellen Zwischennutzung des stillgelegten Genochmarktes und durch innovative künstlerische Interventionen auf sich aufmerksam gemacht, und gezeigt, dass die Entwicklung der Donaustadt reif ist für moderne und avantgardistische Kultur. Im Auftrag des Bezirks entwickelten Stefanie Sandhäugl und Helmut Preis daher ein Konzept für ein Kulturfestival neuer Art. So wurde die Donaustadt mit dem Festival unter dem Titel „Auf zu neuen Ufern“, zu einem spannenden Kulturraum des 21. Jahrhunderts.

Mit „Auf zu neuen Ufern“ gelang erstmals ein über die Grenzen der Donaustadt hinaus sichtbarer kultureller Erfolg und dies ohne Kulturförderung der Stadt Wien. Die Finanzierung erfolgte weitgehend über private Unternehmen und Sponsoren der Donaustadt.

Aus diesem Grund wurden Mag.a Stefanie Sandhäugl und Mag. Helmut Preis von „Pro Donaustadt“ für den ersten „Donaustadt Award“ der Kategorie „Kultur“ nominiert.

 

Hans Schmid – „Sonderpreis“

Geboren als Sohn eines Gastwirtehepaars, absolvierte er ein Studium an der Hochschule für Welthandel und war während seines Studiums als Anzeigenberater der Kronen Zeitung so erfolgreich, dass er beschloss hauptberuflich ins Werbegeschäft einzusteigen. Er gründete 1972 eine eigene Werbeagentur die er in Partnerschaft mit GGK führte, die von ihm übernommen und später verkauft wurde.
Er war erfolgreich mit dem von ihm gegründeten Zeitgeistmagazin Wiener, weniger mit dem – zu späten – Rettungsversuch der Arbeiterzeitung.
Der Falter bezeichnete ihn 2007 als „schillernden Kreativen mit Hang zur marktwirtschaftlich orientierten Sozialdemokratie“.
Mittlerweile ist er Großwinzer und Kämpfer für den Erhalt der Wiener Weinkultur und Tradition, Eigentümer des Kaufhauses Steffl und der Sky Bar
Seit 2001 ist Dkfm. Hans Schmid Präsident der Eishockeymannschaft Vienna Capitals.
Bereits im Jahr 2005 bekannte er sich in einem Zeitungsinterview zu der Vision einer Mehrzweckhalle. Zitat: „Wenn sich Wien eine Sportstadt nennt, dann muss es eine solche Halle geben.“ Es sollte eine Multifunktionshalle für Eishockey, Volleyball, Handball und viele andere Sportarten, sowie Veranstaltungen sein, und – Zitat: „in 12 Stunden umbaubar für alles was du brauchst“. Diese Vision wurde September 2011 eröffnet. Nach 2 jähriger Umbauzeit, stehen in der Albert-Schultz-Eishalle nun 3 Eishallen und eine Sportkegelbahn zu Verfügung. Ein hochwertiges Cateringangebot, ein komplett ausgestatteter Medienbereich, Eisdisco, Kindergarteneislauf, Senioreneislaufen und vieles mehr rundet das umfassende Angebot ab. Mit dem Ausbau der Albert Schulz Halle wurde das erste markante Element des „Neuen Zentrums Kagran“ mit überregionaler Bedeutung realisiert. Sein visionärer Geist, sein Mut und seine Professionalität haben diesen Traum realisiert und die Tatsache dass jede Begegnung mit ihm von menschlicher Wärme und Freundschaftlichkeit geprägt ist, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Aus diesem Grund wurde Dkfm. Hans Schmid von „Pro Donaustadt“ für den „Donaustadt Award – Sonderpreis 2012“ nominiert.

 

 

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