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Neustadlau: Dachgleiche bei Studierendenheim base22

Eröffnung des base22 mit 367 Wohneinheiten im Herbst 2013
Die Entwicklung der ehemaligen Waagner-Biro-Gründe im 22. Bezirk schreitet stetig voran. Auf dem Areal in Neustadlau entsteht ein neues Zentrum zum Wohnen, Arbeiten und Wohlfühlen.
Eines der Projekte auf dem Areal ist das Studierendenheim base22, das von der Heimbau als Bauträger errichtet wird. Der Bau von base22 ist mittlerweile soweit fortgeschritten, dass am Dienstag bereits Dachgleiche gefeiert werden konnte, und zwar im Beisein von Norbert Scheed, Bezirksvorsteher 22. Bezirk, Sigrid Oblak, Geschäftsführerin Wien Holding, Peter Roitner, HEIMBAU, Markus Engerth, STRABAG AG, Christian Krakora, b18-Architekt ZT GmbH. sowie Manfred Denner, Vorstandsdirektor REWE International AG und Thomas Siegl, Caritas der Erzdiözese Wien.

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v.l.n.r.: Manfred DENNER, Vorstandsdirektor REWE International AG; Arch. Mag. Christian KRAKORA, b18-Architekt ZT GmbH; Norbert SCHEED, Bezirksvorsteher 22. Bezirk; Dipl.-Ing.in Sigrid Oblak, Geschäftsführerin Wien Holding; Dipl.-Ing. Thomas SIEGL, Caritas der Erzdiözese Wien; Mag. Peter ROITNER, HEIMBAU; Ing. Markus ENGERTH, STRABAG AG (c) Eva Kelety

Die Fertigstellung von base22 erfolgt bis Herbst 2013. Dann sollen die ersten StudentInnen das neue Studierendenheim mit 367 Wohneinheiten bereits bezogen haben. Die base22 wird von der Wien Holding über ihr Tochterunternehmen base – homes for students betrieben.

 Tür an Tür: StudentenInnen und SeniorenInnen

Das besondere an base22 ist, dass das Studierendenheim an einen ebenfalls vom Bauträger Heimbau errichteten Gebäudekomplex angrenzt, der ein Seniorenhaus der Caritas beherbergt und das ebenfalls im Herbst 2013 fertig sein wird. Das base22 und das Seniorenhaus der Caritas planen eine Reihe von Aktivitäten und Kooperationen, die das optimale Zusammenleben der Generationen fördern sollen.

„Ich freue mich ganz besonders, dass nach dem Projekt OASE22 nun ein weiteres Musterprojekt für das Zusammenleben verschiedener Generationen hier auf dem Areal von Neustadlau realisiert wird. Denn der 22. Bezirk spiegelt in demografischer Hinsicht die gesellschaftspolitische Herausforderung, vor der wir stehen, ganz besonders wider. Es geht darum, Formen des Zusammenlebens zu forcieren, die Jung und Alt einander näher bringen, damit alle Generationen im täglichen Leben viel mehr voneinander profitieren können“, so Bezirksvorsteher Norbert Scheed bei der Dachgleichenfeier.

Generationenmix: Projekt mit Pionierfunktion

Bereits im Vorfeld haben Caritas, Heimbau und die base – homes for students ein Konzept zur Kooperation entwickelt, um in der Praxis das Zusammenleben der Bewohner aller Altersgruppen bestmöglich zu gestalten. „In Sachen Generationenmix hat das base22 sicher Pionierfunktion. Es ist ein ganz neuer Ansatz das Zusammenleben verschiedener Generationen zu fördern“, so Peter Roitner von der Heimbau.

So sind zum Beispiel gemeinsame Aktionen geplant, wie ein Sommerkino am Sonntag in der „Generations-Zone“, in der das Repertoire des Bellaria-Kinos auf die Leinwand gezaubert werden soll. Die Nähe zwischen Seniorenhaus und StudentInnenheim bietet aber noch andere Kooperationsmöglichkeiten.

Die StudentInnen können im Seniorenhaus der Caritas aktiv mitarbeiten: Das Spektrum reicht von Praktika über ehrenamtliche Arbeiten bis hin zu Kurz-Ausbildungen wie zum Beispiel als Heimhilfe. Für viele ist das eine praktische Möglichkeit für einen Nebenverdienst in der direkten Nachbarschaft, die gleichzeitig auch ein fundierter Einstieg ins Berufsleben werden kann. Auf alle Fälle aber fördert das Wohnen im base22 die Sozialkompetenz. Und das kann ein wesentlicher Beitrag für den künftigen Berufsweg sein, von dem unmittelbar auch die einzelnen Pflegebedürftigen profitieren.

Das base22 ist deshalb für Studierende medizinischer oder sozialwissenschaftlicher Studienrichtungen besonders optimal, aber auch für alle anderen perfekt geeignet. Nicht zuletzt aufgrund seiner ausgezeichneten Anbindung an den öffentlichen Verkehr: Das base22 liegt in unmittelbarer Nähe der U2 (Station: Stadlau). Damit ist zum Beispiel die neue Wirtschaftsuniversität, die derzeit bei der Messe Wien gebaut wird, nur 4 U-Bahn-Stationen entfernt und in wenigen Minuten bequem erreichbar. Ebenso liegt die Hauptuniversität an der U2 und ist damit ebenfalls rasch erreichbar.

Wien Holding: StudentInnenheim-Offensive

Unter der Marke „base – homes for students“ baut die Wien Holding den Bereich Student-Hostels konsequent aus. Der Hintergrund dafür: Wien ist Wissensmetropole: Insgesamt steigt die Zahl der Studierenden an den Hochschulen, Fachhochschulen und Universitäten deutlich. Das bedeutet: Adäquate Wohn- und Studienplätze sind gefragt.

Das Tochterunternehmen der Wien Holding betreibt auch das base19 (Studierendenheim Döbling), dessen neuer Bauteil bereits im Herbst 2010 eröffnet wurde. Bis 2014 werden noch drei alte Trakte des base19 etappenweise saniert. Das base19 besteht dann nach Abschluss der Sanierung aus insgesamt vier Trakten mit insgesamt rund 500 modernen Wohneinheiten.

Derzeit wird auch das base11 von der Bank Austria Real Invest als Bauträger beim Gasometer errichtet. Auch dieses Studenthostel wird nach Fertigstellung von der base – homes for students betrieben. Das base11 wird über 300 Wohneinheiten verfügen und bis Herbst 2013 fertig sein. Optimal ist auch die Anbindung des base11 an die öffentlichen Verkehrmittel. Die U3-Station Gasometer ist nur drei Gehminuten entfernt.

„In Summe stehen nach der abgeschlossenen Sanierung des Hauses Döbling (base19), sowie der Fertigstellung der neuen Studierendenheime base11 und base22 rund 1.200 moderne Wohneinheiten in Wien Holding-Studierendenheimen zur Verfügung. Das sind um rund 500 mehr als heute“, so Wien Holding-Geschäftsführerin Sigrid Oblak.

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