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Nationalrat – Becher: Energie-Ausweis informiert über energetische Qualität eines Gebäudes

Köfer: Biomasse-Kraftwerk an Spittal/Drau wird 10.000 Gebäude versorgen
Mit der Umsetzung der Gebäuderichtlinie der EU wird das Energieausweis-Vorlagegesetz von 2006 novelliert. Beim Verkauf von Gebäuden und in Verkaufsinseraten muss verpflichtend ein solcher Ausweis vorgelegt werden. Im Wesentlichen wird damit über die energetische Qualität eines Hauses informiert. SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher wies am Donnerstag im Nationalrat darauf hin, dass im Energieausweis allerdings nur der Kennwert, nicht aber der tatsächliche Energieverbrauch berechnet wird. mag-ruth-becher„Bei einem Einfamilienhaus wird der Wert zutreffen, aber bei einem Mehrfamilienhaus nicht“, sagt Becher. Die SPÖ-Wohnbausprecherin befürchtet, dass die Erstellung des Energieausweises durch die Ausweitung der Haftungsbestimmungen teurer wird und u.U. Mieter damit belastet werden könnten. Becher schlägt ein öffentliches Register vor, in dem man diese Daten nachschauen könnte.

Der SPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Köfer nannte als erfolgreiches Beispiel in Sachen Energie die Stadt Spittal an der Drau, die seit letztem Jahr Klima- und Energiemodellregion ist und als solche etwa ein Biomasse-Kraftwerk errichtet. „Dieses Kraftwerk wird 10.000 Gebäude mit Fernwärme versorgen, auch die Industrie“, so Köfer. (Schluss) bj

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