Hafen Wien: Entspannung der Hochwassersituation – Ölhafen Lobau Reinigungsarbeiten

Hafentor hat dem Hafen Freudenau eine Überflutung von 1,5 Meter Höhe erspart
Langsam beginnt sich die Hochwassersituation an der Donau im Bereich der Wiener Häfen zu entspannen. Das neue Hafentor im Hafen Freudenau hat das Herzstück des Hafen Wien komplett vor der Überschwemmung bewahrt. Das neue Hafentor hat damit seine Bewährungsprobe beim ersten großen Hochwasser ausgezeichnet bestanden. Der gesamte Lager- und Containerumschlagsbetrieb konnte wie gewohnt fortgesetzt werden. Im Hafen Freudenau fanden auch sechs Schiffe Schutz, die dort bis zur Aufhebung der Sperre für die Donauschifffahrt vor Anker liegen bleiben. Der Höhenunterschied zwischen dem Hafenbecken und der Donau betrug zum Zeitpunkt des Höchststandes 2,5 Meter. Ohne Hafentor wären die Anlagen, Lager und Bürogebäude sowie die Bundesstraße in der Freudenau bis zu 1,5 Meter unter Wasser gestanden. 

Entspannung auch im Hafen Albern 

Auch im Albener Hafen können die MitarbeiterInnen langsam aufatmen. Seit einer Woche ist dort die technische Mannschaft rund um die Uhr im Einsatz, um die Hafenanlagen in Albern vor Schäden zu schützen und die Kunden, die dort ihre Waren lagern, zu unterstützen. Das Hochwasser im Hafen Albern hat die Höhe der Laderampen nicht überschritten, somit sind die Waren in den Lagern trocken geblieben. Die Herausforderung bestand darin, die technischen Anlagen zu sichern sowie jene Güter, die nicht ohne Stromversorgung gelagert werden können. 

Mit den Reinigungsarbeiten wurde im Hafen Albern bereits am Freitag in den frühen Morgenstunden begonnen. Ebenfalls am Freitag sollen wieder alle Lagerhallen mit Strom versorgt werden können. Die Arbeiten werden noch bis Samstag andauern und mit kommender Woche soll der Betrieb wieder aufgenommen werden. 

Auch im Ölhafen Lobau werden am Wochenende die Reinigungsarbeiten gestartet. Anfang nächster Woche soll der Betrieb wieder aufgenommen werden.

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