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General Motors Powertrain-Austria feiert das 20-millionste Getriebe

2011 werden 50 Millionen Euro in die Fünfgang-Getriebefertigung investiert

Wien-Aspern. General Motors Powertrain-Austria kündigt anlässlich der Produktion des 20-millionsten Getriebes eine Investition von 50 Millionen Euro für Produktverbesserungen des Fünfgang-Getriebes an.

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Generaldirektor Dipl.-Ing. Rudolf Hamp begrüßte in Wien-Aspern die Ehrengäste Dr. Reinhold Mitterlehner, Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend, und Rudolf Hundstorfer, Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Generaldirektor Dipl.-Ing. Rudolf Hamp begrüßte in Wien-Aspern die Ehrengäste Dr. Reinhold Mitterlehner, Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend, und Rudolf Hundstorfer, Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, etliche Medienvertreter sowie eine Abordnung von Mitarbeitern zur Feier des Jubiläums mit den Worten: ‚Wir feiern heute die Produktion von 20 Millionen Getrieben in 29 Jahren. Verglichen mit der Jahresproduktion von 255.000 Einheiten im Jahr 1983 rechnen wir heuer mit einem Output von einer Million Getrieben. Deshalb ziehen wir heuer mit einer 50 Millionen Euro Investition die Modernisierung des F17- Maschinenparks durch, und das muss bei laufendem Vollbetrieb geschehen. Liebe Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, heuer wird Ihr Engagement und Ihre Flexibilität mehr denn je vonnöten sein.‘

 

Dr. Reinhold Mitterlehner, Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend sagte: ‚General Motors Powertrain-Austria hat den Turnaround nach der Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr mit einer Produktionssteigerung um ein Drittel sehr gut geschafft. Auch die Erwartungen für 2011 sind hoch. Dazu gratuliere ich den Mitarbeitern und dem Management. Damit gehört GM Powertrain zu den Unternehmen, die deutlich gestärkt aus der Krise hervorgehen. Dazu kommt, dass Opel und GM auch international mit neuen, innovativen Produkten auf einem guten Weg sind.‘ Rudolf Hundstorfer, Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, freut sich über die Zunahme der Arbeitsplätze: ‚Noch vor zwei Jahren war wie in vielen anderen Betrieben Kurzarbeit angesagt. In Aspern konnte diese vorzeitig wieder beendet werden und bis Ende 2010 wurden über 400 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Das funktioniert aber nur, wenn Mitarbeiter, Betriebsrat und Management an einem Strang ziehen. Herzlichen Glückwunsch!‘

50,2 Millionen Investition in Fünfgang-Getriebefertigung

50,2 Millionen Euro werden in erster Linie für eine weitere Verbesserung der Schaltbarkeit des Getriebes, die Synchronisierung des Rückwärtsgangs und in die Modernisierung des Maschinenparks investiert. Die Planung ist in vollem Gange, die heiße Phase der Umbauarbeiten beginnt in den Werksferien, wenn die Maschinen der zwei neuen Linien für den Rückwärtsgang angeliefert werden. Bis Ende 2011 soll das Projekt abgeschlossen sein.

Der Maschinenpark der Fünfgang-Getriebefertigung stammt zum größten Teil aus dem Jahr 1993, als auf die Produktion für die F17 Getriebe umgestellt wurde. Der Bedarf an Fünfgang- Getrieben ist in jüngster Zeit entgegen allen Prognosen stark gestiegen. Etwa die Hälfte der Maschinen wird umgebaut bzw. überholt und 38 werden neu in den Prozess eingebracht, damit die hohe Ausbringung von 118 Stück pro Stunde rund um die Uhr an sechs Tagen der Woche weiterhin gewährleistet ist. Außerdem wird die Flexibilität in der Produktion noch erhöht – 2011 sollen 17 neue Getriebe-Varianten dazukommen.

Sechsgang-Getriebe: Generation II, Allradantrieb und Start-Stop-Funktion

Auch beim Sechsgang-Getriebe gibt es Neuerungen: Das seit Juni 2004 produzierte Sechsgang-Getriebe wird im Jahr 2011 einer Modernisierung unterzogen, die zweite Generation von M20/32 wird dem Endkunden weitere Verbesserungen im Schaltkomfort bringen. Der Großteil der Umbauten wird von Juli bis September 2011 stattfinden. Derzeit läuft die Beta-Phase für die zweite Generation des Getriebes, das heißt, es werden die benötigten Einzelteile teilweise schon auf Serienanlagen gefertigt. Von Juli bis September 2011 folgt dann die Gamma-Phase, dann müssen bereits alle Teile in Serie gefertigt werden, Einzelbearbeitungen sind nicht mehr möglich. Bis April 2012 sollen alle Umbauten abgeschlossen sein, die Sechsgang-Getriebe der Generation II sollen ab August 2012 vom Band laufen.

Die Vorbereitung für das neue Allradgetriebe laufen ebenfalls bereits. Beim Allradantrieb wird zusätzlich zum herkömmlichen manuellen Getriebe über das Ausgleichs- ein Verteilergetriebe angetrieben, das wiederum die Kraft an die Hinterachse abgibt. Dazu sind in der Produktion viele zusätzliche Teile nötig und andere müssen verstärkt bzw. geändert werden, wie z.B. Differenzialgehäuse, Antriebswelle, Differenziallager, Kupplungsgehäuse usw.. Die Planung läuft seit November 2009, bis November 2011 sollen die Teile mit Serienwerkzeugen hergestellt werden können. Ab Frühjahr 2012 soll das Getriebe in Serie gebaut werden.

Die Auslieferung der ersten Sechsgang-Getriebe mit Start-Stop Funktion ist schon im Gange: ab Februar 2011 wird der Chevrolet Aveo damit ausgeliefert. Die dafür notwendigen Umbauten im Werk sind bereits abgeschlossen.

Seit dem Produktionsstart von General Motors Powertrain-Austria im Oktober 1982 bis heute verließen insgesamt 20 Millionen Getriebe die Werkshallen in Wien-Aspern. Davon waren 2,2 Millionen Viergang-Getriebe (bis 1995), 15,4 Millionen Fünfgang-Getriebe, davon 450.000 in der automatisierten Easytronic-Variante und 2,4 Millionen Sechsgang-Getriebe (ab 2004), davon 61.000 Easytronic. Die gesamte Produktion geht seit jeher in den Export, das Unternehmen trägt damit seit 29 Jahren wesentlich zur positiven österreichischen Handelsbilanz bei.

General Motors Powertrain – Austria produzierte im Jahr 2010 1,4 Million Motoren und Getriebe und ist seit Jahren das größte Powertrain-Werk von General Motors weltweit. In den knapp drei Jahrzehnten seines Bestands setzte das Team in Wien-Aspern kontinuierlich Maßstäbe in Qualität, Zuverlässigkeit und Produktivität und liegt durch die konsequente Umsetzung der Downsizing-Technologie mit seinem Produktportfolio voll im Trend. Insgesamt wurden bis Ende 2010 über 31 Millionen Motoren und Getriebe produziert. Trotz der weltweiten Wirtschaftskrise wurden in den Jahren 2008-2010 150 Millionen Euro investiert – größtenteils für den neuen Turbo-Motor, der im Dezember 2009 in Produktion ging. Seit Gründung des Werkes im Jahr 1982 investierte der Konzern insgesamt 2,2 Milliarden Euro in den Standort. Derzeit arbeiten rund 2.200 Personen in Wien-Aspern, die Produktpalette umfasst die Motoren TWINPORT ECOTEC von 1,0 bis 1,4 Liter und den neuen 1,4 Liter ECOTEC Turbo, sowie die Fünfgang-Getriebe des Typs F17, die F13- und F17-Easytronic-Getriebe, die Sechsgang-Getriebe der Typen M20 und M32 und die automatisierte Variante (Easytronic) des Sechsgang-Getriebes.

Quelle: http://media.gm-powertrain.at/powertrain-media/frameset.htm?201101270001.txt

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