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Einsatzübung in Wien Donaustadt erfolgreich beendet

Polizeinof:
Am 30.03.2012 um 13.30 Uhr wurde im leerstehenden Geriatriezentrum in Wien 22., Langobardenstraße 122 eine gemeinsame Einsatzübung von Polizei, Krankenanstaltenverbund (KAV),  Wiener Berufsfeuerwehr (MA 68 ), Wiener Berufsrettung und Sanitätsteam Wien ( Rotes Kreuz, Arbeiter Samariterbund, Malteser und Johanniter) sowie der Magistratsdirektion Krisenmanagement und Sicherheit der Stadt Wien,  durchgeführt. Ca. 230 Statisten wurden vom Militärkommando Wien und dem KAV zur Verfügung gestellt; zuzüglich den Einsatzkräften nahmen insgesamt ca. 600 Personen an der Einsatzübung teil. polizei-logo

Beübt wurde eine Amoklage mit Geiselnahme und die Koordination des Zusammenwirkens der einzelnen Einsatzorganisationen. Das Geriatriezentrum Donaustadt wird generalsaniert und baulich erweitert. Bis 2014 entsteht an diesem Standort ein Pflegewohnhaus. Vor Beginn der Bauarbeiten wurde die Zeit genutzt, um in den leerstehenden Räumlichkeiten den Katastrophenfall zu erproben. Alle beteiligten Personen wurden über die Einsatzübung rechtzeitig informiert, Unbeteiligte wurden von Kontaktpersonen der Wiener Linien und mittels Beschilderungen auf die Einsatzübung hingewiesen. Ziel des Polizeieinsatzes war der Schutz des Lebens und der Gesundheit der Geiseln, sonstiger Opfer sowie der Kräfte der Hilfs und Rettungsorganisationen und unbeteiligter Dritter. Dabei hatte die Abwehr des gefährlichen Angriffes, die Bergung und Versorgung der Verletzten, die Befreiung der Geiseln sowie die Festnahme des Täters und die Tatortarbeit Priorität.

Wiener Krankenanstaltenverbund

Der KAV übte die Evakuierung von 90 FigurantInnen, die zur medizinischen Behandlung bzw. Abklärung ins angrenzende SMZ Ost- Donauspital gebracht wurden. Die KAV Einrichtungen verfügen über Einsatzpläne, die in jährlichen Katastrophenübungen evaluiert werden.

Wiener Berufsfeuerwehr

Die Übungsannahme für die Feuerwehr bestand  einerseits darin, dass es im Zuge des Amoklaufes zu einem Brand im Gebäude kam und andererseits bei der anschließenden Evakuierung in Folge einer Fehlbedienung an einer Gasflasche durch einen Bauarbeiter ein Dachbrand ausgelöst wurde. Die Berufsfeuerwehr war mit 15 Fahrzeugen und ca. 70 Einsatzkräften vor Ort.

Wiener Berufsrettung

Die Wiener Berufsrettung nahm mit dem gesamten Katastrophen – Zug, insgesamt 35 Personen, an dem Szenario teil. In einem funktionierenden Zusammenspiel, insbesondere mit dem Sanitätsteam Wien (Rotes Kreuz, Arbeiter Samariterbund, Malteser und Johanniter) wurden die schwer und leicht verletzte Personen (Figuranten) vor Ort versorgt.

Die Koordination und Abstimmung der verschiedenen Einsatzorganisationen wurden nach internationalem Standard absolviert. Die Ergebnisse der Einsatzübung werden zu einer noch besseren Kommunikation zwischen den Einsatzkräften beitragen. Die Einsatzübung wurde um 17.00 Uhr erfolgreich beendet.

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