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BV Scheed zu S1: A23-Bezirke müssen entlastet werden

Für den Bezirksvorsteher des 22. Bezirks, Norbert Scheed, duldet die Realisierung des S1-Teilstücks zwischen Schwechat und Süßenbrunn keinen weiteren Aufschub. „Ohne die S1 ist der Kollaps der Südost-Tangente unausweichlich“, warnt der Bezirksvorsteher. Dass sich Umfahrungsstraßen bewähren würden, zeige die Eröffnung der Umfahrung Süßenbrunn.

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BV Norbert Scheed

„Seitdem müssen rund 27.000 Pendlerinnen und Pendler nicht mehr durch den Ortskern von Süßenbrunn fahren. Dazu haben wir eine 7,5-Tonnen-LKW-Beschränkung erlassen, die zu deutlichen Rückgängen beim LKW-Verkehr beigetragen hat. Wir wollen, dass dieser Entlastungseffekt durch die Schließung des Regionenrings der gesamten Donaustadt, aber auch allen anderen Bezirken direkt an der A23 zugute kommt“, fordert Scheed.

Einer Brückenlösung, wie heute vom Donaustädter Gemeinderat Anton Mahdalik angedacht, kann er nichts abgewinnen: „Das wäre irrwitzig. Wir verlangen, dass der Nationalpark Donau-Auen im Bereich der Lobau in keiner Weise durch das Projekt berührt werden darf.“ Dafür sei die Untertunnelung die umweltfreundlichste Variante.

Zur Forderung nach einer Verlängerung der Einhausung für die S1-Trasse erinnert Scheed den – scheinbar von seinen Donaustädter FPÖ-Kollegen schlecht informierten – Mahdalik daran, dass die Verlängerung des Tunnels um 600 m nach Norden bis zum Ende des Siedlungsgebietes in Eßling von ihm gegenüber der Asfinag bereits umgesetzt wurde. Bei diesen Verhandlungen war von der FPÖ in der Donaustadt weit und breit nichts zu sehen. „Einmal mehr zeigt sich, dass Mahdalik das Wort Arbeit nur vom Hörensagen kennt und die Bürgerinnen und Bürger außer ein paar Presseaussendungen von ihm nichts Positives zu erwarten haben“, so Scheed abschließend.

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