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Ausflugstipp: Deponie Rautenweg und 48er-Museum

Nicht überall ist eine Deponie ein attraktives und spannendes Ausflugsziel: In Wien aber sehr wohl: Jeden Freitag und jeden ersten Samstag im Monat lädt die MA 48 zu Besichtigungen der Deponie Rautenweg in die Donaustadt.
Dort werden seit 2009 nur noch Asche und Schlacke aus den Wiener Müllverbrennungsanlagen deponiert, Restmüll wird keiner deponiert, sondern verbrannt. Die Deponie ist über weite Strecken begrünt, ein wahres Energiewunder und Heimat zahlreicher Tiere und Pflanzen. So kann man etwa mit etwas Glück beispielsweise auch Pinzgauer Ziegen beobachten, die hier seit Anfang der 90er-Jahre ihren Lebensraum gefunden haben.

Nach einer Rundfahrt auf der Deponie mit dem „Tatzelwurm“ folgt, wenn gewünscht, ein Spaziergang auf den „Beag aus Mist“ mit einem wunderbaren Blick auf die Donaustadt und die Besichtigung des 48er-Museums. Beim Besuch gibt es von MitarbeiterInnen der MA 48 viel Information rund um die Wiener Abfallwirtschaft.

Die MA 48 kümmert sich in Wien um eine umweltgerechte Abfallbehandlung, die gesamte Kette von der Müll-Sammlung über die thermische Verwertung bis zur Deponierung der Verbrennungsrückstände liegt in kommunaler Hand. Durch die Deponie Rautenweg garantiert die Stadt Wien Entsorgungssicherheit auf höchstem Umweltniveau – auch für die nächsten Generationen.

Pinzgauer Bergziegen fühlen sich wohl auf der Deponie Rautenweg

Pinzgauer Bergziegen fühlen sich wohl auf der Deponie Rautenweg (c) Schaub-Walzer / PID

Erneuerbare Energie von der 48er-Deponie Rautenweg

Erneuerbare Energie von der 48er-Deponie Rautenweg (c) Felicitas Matern

Rundfahrt auf der Deponie mit dem "Tatzelwurm"

Rundfahrt auf der Deponie mit dem „Tatzelwurm“ (c) Felicitas Matern

Energiewunder Deponie Rautenweg

Bei der Rundfahrt um die Deponie erfährt man natürlich alles über die Funktionsweise der Deponie Rautenweg, und dem Wiener Kammersystem, einem Dichtungssystem zum Schutz des Grundwassers. Zusätzlich lernt man die Deponie auch als alternative Energielieferantin kennen: Durch Deponiegasverstromung, Photovoltaik und Nahwärme werden hier jährlich rund 2.200 Tonnen CO2 eingespart. Dabei wird achtmal mehr Strom produziert als für den Deponiebetrieb selber benötigt wird. Selbst der Tatzelwurm, der die BesucherInnen um die Deponie führt wird elektrisch betrieben. Als Energielieferantin dient eine Solarblume. Das benachbarte Tierquartier erhält mittels Nahwärmeleitung Warmwasser und Wärme aus der Abwärme der Deponiegasverstromung.

48er-Museum

Am Gelände der Deponie befindet sich auch das 48er-Museum. Wiens erstes und einzigartiges Mistmuseum. Das 48er-Museum setzt den Umgang der Stadt Wien mit Abfall ins Zentrum. Die Besucherinnen und Besucher werden zum Mitmachen und Angreifen eingeladen. Thematisiert wird die Abfallsammlung, -behandlung und -entsorgung gestern und heute ebenso wie die Straßenreinigung und der Winterdienst. Historische Filme aus den 1920er-Jahren zeigen die Stadtreinigung anno dazumal. In einen eigens eingerichteten Raum wird mit einigen Müllmythen aufgeräumt.

Veranstaltungsdetails am „Beag aus Mist“

o Kostenfreie Besichtigungstermine: Mai bis Oktober, jeden Freitag um 14 Uhr sowie jeden ersten Samstag im Monat um 10 Uhr (nur bei Schönwetter)

o TeilnehmerInnen: Ab fünf bis 25 Personen findet die Besichtigung statt. Kinder ab 8 Jahren dürfen ihre Eltern begleiten.

o Anmeldung MA 48 – Öffentlichkeitsarbeit
o Telefon: +43 1 588 17 48 117

Anmeldung und festes Schuhwerk sind unbedingt erforderlich. Ein Shuttledienst von der U1 zur Deponie und zurück wird eingerichtet. Der Bedarf ist bei der Anmeldung bekannt zu geben.

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