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2. Donaustädter „Geh-denk“ Wanderung, am 22. Mai 2011

Einladung von BV Scheed zur 2. Donaustädter „Geh-denk“ Wanderung, am 22. Mai 2011, vom Gedenkwald Aspern durch die Lobau zur Errichtungsstätte des Mahnmals in der Lobgrundstrasse/Ecke Raffineriestraße

Niemals vergessen
Wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft?
Nehmen Freiheit, Sicherheit, Wohlstand und Wohlfahrt zu?
Werden die verschiedenen gesellschaftlichen Bereiche demokratischer?
Nehmen Menschen aktiv an der Gestaltung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen teil?
Oder wachsen Ängste und Aggression?
Werden in der „Herrschaft der Gier“ die Systeme der sozialen Sicherheit angegriffen, die gemeinsam erarbeiteten Werte immer mehr von unten nach oben umverteilt, Sündenböcke gesucht, Fakten und rationale Auseinandersetzung durch Verallgemeinerung und Verhetzung ersetzt?

Wem nützt es, wenn Demokratie und Politik als abgehoben, korrupt und unqualifiziert dargestellt werden? Dem Parteienstreit ein Ende, endlich wieder autoritäre Führer? Zurück in den Schrebergarten des Nationalismus oder lernen und politische Antworten für das Projekt Europa entwickeln? Welche Antworten findet die Politik, die auf nationalstaatlicher Ebene gewählt werden muss, auf eine global agierende Finanzindustrie?

Das Scheitern vor durchaus ähnlichen Fragestellungen hat uns vor erst 73 Jahren in den Nationalsozialismus und die Welt in einen Krieg mit über 50 Millionen Toten geführt!

Viele meinen, dass man diese Zeit endlich vergessen sollte. Wir meinen:

Erst wenn die Erinnerung stirbt, ist der Weg frei, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen! Wir wollen Gehen, Nachdenken, Gedenken verbinden. Wir wollen Menschen, die zur Zukunft etwas zu sagen haben, verbinden. Daher lade ich Sie/Dich zur

2. Donaustädter „Geh-denk“ Wanderung, am 22. Mai 2011, vom Gedenkwald Aspern durch die Lobau zur Errichtungsstätte des Mahnmals in der Lobgrundstrasse/Ecke Raffineriestraße ein.

Der Gedenkwald befindet sich östlich des ehemaligen Flugfeldes Aspern in der Silberergasse/Rosenberggasse. Im Andenken an die 65.000 jüdischen Bürger Wiens, die in den Jahren 1938-1945 der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zum Opfer fielen, pflanzten im Jahre 1987 Schulkinder aller Konfessionen diesen Wald.

Ausgangspunkt der Wanderung wird um 11.00 Uhr der Gedenkstein im Gedenkwald sein, der daran erinnert, dass der Bahnhof Aspern als Ausgangspunkt der Deportationen der jüdischen Bevölkerung Wiens diente. Wir werden der Menschen gedenken, die beginnend im Frühjahr 1941 gegen Ihren Willen, den Weg in die Vernichtungslager antreten mussten.

Sie erreichen den Ausgangspunkt der Wanderung (Silberergasse/Ecke Rosenbergstraße) mit öffentlichen Verkehrsmitteln, indem Sie die U1 bis Kagran (Donauzentrum) oder die U2 bis Aspernstraße und dann jeweils die Autobuslinie 26 A bis Lannesstraße nehmen. Von dort werden Hinweisschilder zum Ausgangspunkt führen.

In der Beilage befindet sich einen Plan über die Gehroute sowie ein Flugblatt zur Verteilung.

Mit herzlichen Grüßen

Norbert Scheed

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